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Geschichte der Familien Mylius : Genealog. - biogr. Familienchronik der Mylius aller Zeiten u. Länder
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Johannes Mylius ans "Wismar wurde am 29. März 1609 an derUniversität Greifswald immatrikulirt.

Johannes von Mylius aus Hoya, wurde im September 1610 ander Universität Jena immatrikulirt.

Ambrosius Müller, geb. in Nauen (Mark), wurde den 6. Februar1602 an der Universität Wittenberg immatrikulirt und gab 1617, als erin Wegendorp — vielleicht als Lehrer oder Cantor — lebte, unter demNamen Mylius sein 23. Musikstück heraus:

»Zu besonderen Ehren und günstigem Gefallen dem ehrwürdigen,andächtigen und wohlgelehrten Herrn Jacobus Herberger aus Spandau,der Kirche zu Greifenberg, Güntersberg und Steinhöfel wohlverordnetenPfarrer, Bräutigam, und der ehrbaren und viel ehr- und tugendreichenJungfer Elisabeth Schramm, des ehrwürdigen und wohlgelehrten Herrn» Jacobus Schramm, weiland Pfarrers daselbst hinterlassenen ehelichenTochter, Braut, auf ihrer hochzeitlichen Ehrenfreude, welche den 15. Sep-tember dieses Jahres 1G17 gehalten und mit fünf Stimmen (die Notenwaren beigedruckt) componirt durch Ambrosius Mylius u. s. w. Ge-druckt zu Berlin im grauen Kloster bei Georg Runge 1607 in 4".«

Daniel Müller oder Mylius, geb. 1584 in Beverungen b. Pader-born, ein Sohn des Bürgers Jakob Müller und Margarethe geb. Viele.Er besuchte die Schulen in Hildesheini und Eisleben, ging 1608 auf dieUniversität Wittenberg, nahm 1610 Cantordienst in Pretzsch an und wurdeden 20. Mai 1618 Diakonus in Schweinitz bei Jessen, wo er 1637 nachdem schwedischen Einfall in Jessen mit Frau und Töchtern starb.

Johann Müller oder Mylius, Magister, geb. den 20. März 1589in Themar. Seine Eltern waren Johann Müller, Bürger und Weissgerberin Themar und Barbara, geb. Kempf, die früh starben. Er besuchte dasSchleusinger Gymnasium, ging 1610 auf die Universität Leipzig, 1617nach Wittenberg, wo er 1619 Magister wurde, und kam dann als Informa-tor nach Dresden in das Haus des bekannten Dr. Hoe. 1621 wurde erDiakonus in Gross- Glogau in Schi., mussto aber 1628 von dort fort, kamnach einem Aufenthalt in Dresden von vier Jahren 1632 als Pfarrer nachReuden und dann nach Sandersdorf bei Bitterfeld und erhielt 1633 dieStelle eines Superintendenten in Bitterfeld. Nach manchen Kriegsdrangsalenging er 1639 als üiakonus der Nikolaikirche nach Leipzig und starb dortden 19. März 1649. — Er verheirathete sich 1) den 15. Februar 1623mit Justine, Tochter des Tuchmachers Georg Schneider in Gross-Glo-gau, die den 24. Dccember 1637 starb, und 2) den 14. Juli 1640 mitAnna Marie Andres.

Balthasar Mylius »Spiersheimus-<-, wurde am 10. November 1613an der Universität Heidelberg immatrikulirt.