neu gegründeten Fürstenseliule in Schwerin, wo er in der Musik unterrich-tete. Er starb dort im November 156 3.
4) N. N. Müller, Gärtner, wurde ebenfalls durch seineu BruderAndreas nach Schwerin gezogen.
Kinder von Andreas von Mylius. (2)
1) Gertrud, geb. den 1. April 1553 in Schwerin, heirathete am30. September 1571 den berühmten Rostocker Professor Dr. JohannesCaselius. Sie starb im Wochenbett am 10. Februar 1583 in Rostock.
2) Anna, geb. den 6. Oktober 1554 in Schwerin, heirathete denOffizier David Lönnies (Lanesius), der im Türkenkriege unter KaiserRudolph II. fiel. Sie selbst starb 1594 in Schwerin im Wochenbett.
3) Margarethe, geb. 1555 in Schwerin, heirathete Dr. EobaldBrummer, einen Juristen, später Rath in Stargard in Pommern undstarb 1598,
4) Ein Solin, geb. den 24. August 1557 in Schwerin, gest. eben-daselbst im August 1561.
5) Sophie, geb. in Schwerin, heirathete den Advokaten JohannSchwartz aus Parchim, später Bürgermeister daselbst.
6) Elisabeth, geb. in Schwerin, heiratbete im November 1591den Notar und Bürger Johann Kreiss (Creissius) in Schwerin, dergleichzeitig Geheimschreiber von Andreas Mylius und dem Fürsten war
7) Helena, geb. in Schwerin, 1596 ehelich versprochen.
8) Ein Sohn, geb. den 12. April 1564 in Schwerin, gest. eben-daselbst den 3. April 1565.
9) Balthasar, geb. in Schwerin, wurde im April 1575 an der
Universität Rostock immatrikulirt und starb in der Jugend.
10) Joachim, geb. den 23. November 1571 in Schwerin. Er wurde 3früh nach Rostock zur Erziehung zu seinem Schwager Johann Caseliusgegeben und besuchte später auch die Universität daselbst. Schon als Knabeverkehrte er im väterlichen Hause und am herzoglichen Hofe und späterauf der Universität mit den Söhnen vornehmer Eltern und gewann einesehr feine Bildung, durch die er sich überall behebt machte. Ueber derBeschäftigung mit den Wissenschaften vernachlässigte er auch die ritter-lichen Uebungen nicht. Nachdem er von der Universität zurückgekehrtwar, nahm ihn der Herzog Johann als Hofjunker an seinen Hof (»in farni-liam suarn adscivit in ordine equestri«, sagt J. Caselius, — als »Hengstrei-ter« sagt Latomus). Bald aber, als seine Mutter, welche die ganze Wirth-schaft allein geführt hatte, schwächlich ward, übergab ihm der Vater dieBewirthschaftung des Gutes, da dieser sich wegen seiner Geschäfte nichtviel darum bekümmern konnte und die Beschäftigungen mit den Wissen-schatten vorzog. Nach dem. Tode des Vaters nahm er das Gut Gädebehn
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