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bei der Schwester seines Vaters in der Löscherschen Familie in Markneu-kirchen erzogen, weswegen man mehrfach Markneukirchen als seinen Ge-burtsort angegeben findet, und war 1635 Conrektor der Schule in Anna-berg. Am 8. März 1637 wurde er von Kurfürst Joh. Georg I. zum Pfarrerin Kühnitzsch bei Würzen ernannt, konnte aber des Kriegstumults wegenerst den 8. März 1638 anziehen. Er war zugleich Pfarrer in Müglenz undstarb 1640 in Markneukirchen.
4) Magdalene, geb. in Lobsdorf, heirathete 1592 Magister IsaacLöscher, damals Cantor in Werdau, der 1595 Diakon in Markneukirchenwurde und dort 1625 starb. Aus dieser Ehe entsprossen neun Kinder, vondenen drei Söhne (Martin, Jsaac und Jodocus Löscher) ebenfalls Pfar-rer wunden. Näheres siehe -■ Leichenpredigt für Magister Martin Löscher, Pas-tor in Rabenstein und Stein. Chemnitz (Johann Gabriel Gütner) 1677«.
5) Susanna, geb. 1584 in Lobsdorf. Nach ihres Vaters Tode 1593ging sie mit ihrer Mutter zu ihrer verheiratheten Schwester nach Penig,wurde dort im Hause ihres Schwagers erzogen und war dann in verschiede-nen adeligen Häusern, so bei der Gräfin von "Wildenfels, geb. von Scbönburg,und Elisabeth von Sandersleben, geb. von Haugwitz, als Kammerjungferthätig. Am 23. September 1605 verheirathete sie sich in Penig mit MichaelHackspan, Verwalter des Fürstl. Vorwerks Bachstedt bei Weimar. Siestarb den 24. April 1631 in Weimar. Die ihr von GeneralsuperintendentMagister Johannes Kromaver gehaltene Leichenrede wurde in Weimar(Job. Weischner) 1631 miteinem Lebensabriss gedruckt. Von den neun Söhnenund vier Töchtern der Ehe waren 1631 schon drei Söhne verstorben. Vonden Ueberlebenden war der Aelteste, Johannes Hackspan, 1631 Amts-scbreiber in Reinhartsbrmm, der zweite, Theodor Hackspan, studirte inJena und Altorf und wurde an letzterer Universität später ein berühmterPhilolog und Professor der Theologie.
p Kinder von Simon Mylius. (2)
3 1) Johannes, geb. 1587 in Annaberg. Im Sommersemester 1606
wurde er unter dem Rektorat von Dr. Ortolph Fomann, Professor desRechts, an der Universität Jena immatrikulirt. Später war er »wohlmeri-tirter Herrschaft!. Diener», Sachsen - Weimarischer Geheimer Sekretär(1627 —1631), »Inspektor Balivatus« von Thüringen und endlich von1653—1665 regierender Bürgermeister der Stadt Weimar. — Er verhei-rathete sich 1611 mit Barbara Hentzelmann, der Schwester des DiakonusMagister Johann Hentzelmann in Weimar. Ihr Vater war der Raths-kämmerer Johann Hentzelmann in Weimar und ihre Mutter eineTochter des Weimarer Bürgermeisters Sebastian Kuhnold.
2) David, geb. in Annaberg, wurde 1608 an der Universität Er-furt und im Sommersemester 1613 an der Universität Jena immatrikulirt.
3) Jakob, geb. den 16. März 1594 in Grünstädtel bei Schwarzen-berg, gest. als Kind.
4) Dorothea, geb. den 26. April 1597 in Grünstädtel bei Schwar-zenberg, gest. als Kind.