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Ueber die ältere Genealogie vergl. die Stammtafel S. 14.
1) Simon Müller, Schulcollega in Glauchau. — Seine Frau wareine geb. Kollräder.
Kinder von Simon Müller.
1) Johannes Müller, der sieh später Molitor und Mylius nannte,geb. um 1540 in Glauchau. Er war 1562 Diakon in Lossnitz bei Schnee-borg und von 1563 bis zu seinem Tode Pfarrer in Lobsdorf (mit FilialNiederlungwitz) bei Glauchau. Dort unterschrieb er um das Jahr 1580 alsJob. «Mylius» die Concordienformel. Er starb 1593.*) — Seine Frau warDorothea, Tochter eines Bäckers Ilgen Helwig in Glauchau. Sie lebtenoch 1593 und zog zu ihrem Schwiegersohn nach Penig.
2) Simon Müller, der sich Mylius und bisweilen auch Molitornannte, geb. 1559 in Glauchau. Nach Absolvirung seiner theologischenStudien in "Wittenberg, wo er den 23. December 1581 als Simon »Mylius«immatrikulirt wurde, übernahm er als Nachfolger von Johann Kirchner1.585 das Amt eines Schullehrers in Annaberg, das er jedoch 1592 nieder-legte. Vom Januar 1593 bis 1611 war er Pastor in Griinstädtel bei Schwarzen-berg und von 1611 an in Zwönitz, wo er den S.Oktober 1620 starb.—Seine Frau war Barbara, Tochter des Annaberger Stadtfähnrichs Jakobvon Solchau (Sulgau, von Solga), dessen berühmtes Geschlecht ausFrank reich stammte.
Kinder von Johannes Mylius. (1)
1) Andreas, geb. 1563 in Lobsdorf. Nachdem er Magister derPhilosophie geworden war, erhielt er 1586 das Diakonat in Lichtenstein beiGlauchau und kam 1588 als Pfarrer nach Arnoldsgrün bei Oelsnitz, wo ei1635 starb. — 1586 verheirathete er sich mit Sabina, der Wittwo desLichtensteiner Bürgermeisters Paul Scheffler.
2) Eine Tochter, geb. in Lobsdorf, heirathete 1587 Magister Jo-hann Scheubner, Pastor in Mariney, später Superintendent in Penig(geb. 1559 in Stollberg, gest. 1632 in Penig).
3) Johannes, geb. in Lobsdorf. Er wurde Pastor in Falkenau inBöhmen und erlitt in Folge der dortigen Unruhen im Beginn des 30jährigenKrieges den Tod. — Am 2. Epiphanias 1591 verheirathete er sich in Leip-zig mit Barbara Christ.
Sein einziger überlebender Sohn, Johann Adam Mylius, wurde
*) Diis in „Kreyssig, Album der evangel.-luth. Geistlichen Sachsens" angegebene Todes-jahr 1600 ist irrtjiümlich, wie aus der Leichenrede seiner Tochter Susanne, verh. Hackspan,hervorgeht,
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