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Die Familie von Zabeltitz
Entstehung
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und Sebastian 1552, zwischen dem Komtur Andreas von Schltcben aufLagow und Hans v. Schlichting ans Kunersdorf durch BonaventuraNöSlcr von Breslau geht hervor, daß um diese Zeit die Familiev, Zabeltitz noch nicht in Toppcr ansässig war, Bei der allgemeinenMusterung der Kriegsbereitschaft der roßdienstpflichtigcn Vasallen desCrvßcnschcn Weichbildes, welche 1583 vorgenommen wurde, ist derHerr Comptvr mit 2 Pferden wegen Topper und Leuterstorff auf-geführt, woraus folgt, daß Christoph v. Z. damals noch nicht die Be-lchnnng von der Ordens-Regierung empfangen hatte, während auseiner Lehcnsregistratur von 1575 erhellt, daß er in diesem Jahre da-selbst schon angesessen war, 1585 verkaufte der Kanzler des Johanniter-Ordcns Balthasar Römer, welcher bald nach 1569 den späteren An-teil 1. vom Grafen Martin von Hohenstein, dem Johanniter-Hcrren-mcistcr, geschenkt erhalten hatte, dieses sein Besitztum für 4500 Thalcran Christoph v. Z,, da er des fortgesetzten Streites mit diesem rohen,unruhigem Geiste müde war. Eine andere Angabe setzt den Kauf in'sJahr 1575 zum Preis von 4000 Thalcr. (Bei diesem Kauf ist wol an dieErwerbung vom späteren Anteil II zu denken) Christoph f 1599. Vonseinen Söhnen übernahm Caspar den Anteil I, Christoph den Anteil 11.Mit Mühe und Not rettete Friedrich, Caspars Sohn, * 1636, f 1728,das Gut. Ihm folgte 1706 sein Sohn Hans, und diesem von 1757bis 1807 sein Sohn, der sparsame Karl Wilhelm. Ihm folgte seinSohn Johann Wilhelm Leonhard, ^ 1759, f 1835, und diesem seinSohn Ernst, f 1866, als der letzte von der Linie Toppcr. SeineWittwc Marie geb. v. Lüttichau ans Dresden konnte es nicht hindern,daßdurch unbegreifliche Ausbeutung unglücklicher Verhältnisse" dermehr als 300 jährige Familicnbcsitz allodifieiert wurde und schließlichin die Hände eines Inden Selig Böhm überging. Nach seinem Todestcllic sich heraus, daß das Gut mit 150 000 Thlrn. Schulden belastetwar. Die Angehörigen entsagten der Erbschaft, es trat Sequestrationund endlich Subhastation ein. Der Kommerzicnrat Moritz Simvn ausKönigsberg (Pr.) erstand das Gut für den Feldmarschall v. Mantcusfelfür 45 000 Thaler. Die Spaltung in 2 Teile scheint schon in den letztenJahren des 16. Jahrhunderts vor sich gegangen zu sein. Denn bei Aus-fertigung der neuen Lehnbricfe 1644 ist unter dem Artikel Zabeltitzezu Toppcr voneinem Stück Gutes" die Rede mit eben der Bemerkung,daß sie dasselbe als Aftcrlehen von den v. Dohna gehabt,nach derZeit aber, wie die v. Dohna abgegangen, ist es an Sicgmund v. Kno-belsdorfs verkauft worden, der es jctzo (1644) zu Lehen trägt." Christophv. Zabeltitz hatte nämlich 1625 seinen Anteil an diesen letztern veräußert.1574. 1585. 1620. Die Knobelsdorfs waren also nunmehr Eigentümer

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