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Die Familie von Zabeltitz
Entstehung
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dcs einen Teiles II. und werden 1724 als alleinige Besitzer aufgeführt,,weil der Zabcltitzsche Anteil ein Aftcrlchn war. Das Rittergut imBesitz der Knobelsdorfs mußte das Lehnpferd für ganz Toppcr zahlen.Es beträgt 26stz Thaler und haftet auf Toppcr II, welches den Betragfür Toppcr I übernommen hat. Dieser letztere Anteil hl, dcs Ganzenwurde im 18. Jahrhundert ein Mal für 8666 Thalcr übernommen.Nach dem Tode dcs Landrates Sicgismnnd 0. Knobelsdorf 1655 brachder Konkurs aus. Die nachfolgenden Besitzer dieses II. Anteils sind:Christoph v. Knobelsdorf. Schwedischer Kapitain, Landrat dcs KreisesCrossen, f 1681, Georg 0. Knobelsdorf auf dem Vorwerk Sorge w.Für die 8 minorennen Knvbelsdorffchen Brüder August, Karl undErnst war Herr o. Rathenow auf Pinnow Vormund. 1817 übernahmder Kaufmann Karl Rißmann aus Alt-Kirch bei Sagau, Sohn dcsdortigen Lchnfchulzcn, Anteil II. für 46 660 Thalcr. Er besaß den-selben bis 1862 und verkaufte ihn für 196 OVO Thalcr an den Rechts-anwalt Krause, den Rcgiernngs-Assessor Knntzc und die FabrikbesitzerSchulz n. Harrcr in Züllichan. 1874 zahlte diesen der FcldmarschallEdwin von Manteuffcl den verhältnißmäßig sehr hohen Preis von266 666 Thalcrn. Da er später auch Anteil I. erwarb, so gehörte ihmganz Toppcr nebst Sorge. Seine Familie besitzt es noch heute. Inder Kirche befinden sich alte Glasmalereien aus der ZabeltitzschcnFamilie z. B. die Waldowschcn und Lossvwschen Wappen, ferner einvortrefflich ausgeführtes Oclbild. auf Blech gemalt, Friedrich v. Z.(* 1637, -s 1728) darstellend, sowie zahlreiche in den Fußboden ein-gelassene Gedenksteine oder Grabesplattcn mit den plastisch hcrauS-gcmcißeltcn Porträtfigurcn mehrerer Herrn v. Z. Zu Toppcr ge-hörten die Vorwerke Buchencck, Pnsalke, Bruch und Zobel; ebenso warzweifellos ehedem das nahe Grunwald mit Toppcr 1. verbunden ge-wesen. ek. Nr. 164. 236. 295.

95. Tianilz

im Kreise Cottbus mit 2712 M. Areal. Vorher saßen hier die Kracht*)zu Zanchc. 1463 wird Heinrich v. Z. mit Sergen und Tronitz belehnt.1515 versetzt die Stadt Cottbus den schönen Lng an den damaligenHauptmann Christoph v. Z., welcher ihn hernach für geringes Gelderkauft. 1519. 38. 65. 1586 wird vielfach Georg ans Tronitz genannt.1593. 95. 1669 wird es an Wichmann v. Winterfell) verkauft. Jetztzur v. Schöningschen Stiftung gehörig, ei. Nr. 58. 146. 206.

*) hcncze Krachte czn der Tzuchcnn gesessen, hatte aller Orten in der Lausitz Besitzz. B. 1404 14NN Werben im Spreewald, 1440 Branitz. Oester wird er Hcncze vonZanchc genannt.