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108.
Jobst zu Tronitz, f 1502.
Er wird mehrfach ohne seine Brüder genannt. 1553, als er mündiggeworden und zu Lande gekommen ist, hat er Lchnspflicht gethan. Erborgt 600 Thalcr den v. Wolffersdorff zu Bergan, Wattersdorf undGörlSdorf, wofür diese mit ibrcn Gütern Bürgschaft leisten. Er wird1562 entleibt von Hans v. Zschcschen zu Amptitz. 1563 findet eineTagsatznng mit Eustachius v. Schlieben, dessen Schwester-Sohn Jobst ist,über die Ermordung, statt. HanS v. Zschcsche sagt aus, Jobst habe ihmso zugesetzt, dasz seine That ein Aet der Notwehr gewesen sei. Er er-hält auf Fürbitte des Königs nnd der Königin-Witwe von Dänemarksicheres Geleit zur Darlegung seiner Unschuld.
109.
Catharina 1574.
mar: Veit von Schlieben auf Baruth. st vor 1574.
Catharina hat einen Streit mit Georg v. Zschannewitz zu Mnckwar,weil sie dessen Gcmalin vcrlänmdet hat 1574: Dieselbe wolle durchunchrbare Nuttel ihren Sohn Adam v. Schlieben zur Ehclichung ihrerTochter überreden. Der Streit wird durch ihren Bruder Jobst bei-gelegt. Da Nr. 108 bereits 1562 verstorben war, so geht ans dieserNotiz hervor, dasz Catharina wol die Schwester des Jobst auf Cnm-mcrow war, während sie nach anderen Nachrichten an die ihr hier ge-gebene Stelle der Stammtafel zu gehören scheint.
110.
Georg auf Tranitz und Branitz, st 1586.
1563 hat er mit seinem Bruder Christoph zu Branitz nach demTode ihres Bruders Jobst für die von jenem verlassenen LehngüterPflicht gethan. Gcsammthändcr: Christoph, Caspar und Hans, Ge-brüder zum Hänichen, nnd Caspar zu Cascl mit seinen Brüdern, Hansnnd Christoph zu Kl. Döbern und Wolkenberg.
1569 unterschreibt Georg auf Tronitz, Markgraf Johanns Rat,nomum des Cottbusischen Weichbildes einen Ncceß des Markgrafen, wiees mit dem Verkauf der Lchngüter gehalten werden soll.
1570 hat er über die Lehen die gestimmte Hand nachgesucht. — 1571hat er von einem v Muschwitz für 250 Gulden Erwerbungen in Kl.Lieskow gemacht.
1574 empfing Jürgen zu Tranitz für sich und für seines BrudersChristoph st unmündige Söhne Eustach, Jürgen und Christoph dieLehen. Sic dienen dafür mit 2 Pferden.
Mit dem Rat zu Cottbus hat er einen Streit über das Patronatdes hohen Altars und 1575/6 einen Streit betreffs der Bauern in
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