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30.9.1597 Cvnscns für Heinrich zum Hänichen über: 1) die halbeHaide, sv nicht Schorbnssisch ist, svndcrn die Hämische Haide genanntwird, 2) den halben Busch, 3) den Weinberg zum Hänichen, 4) zweiBeeten zu Kraut und Zwiebeln, 5) einen Gärtner, 6) zwei Büdner,7) eine Wiese, welche Stücke ihm in der brüderlichen Teilung abge-treten wurden sind, und in Betreff deren er sich beim Verkauf des GutesSchorbns mit Caspar v. Löben zu Kurtschow verglichen, genannte Stückebehalten. Schorbns war nämlich 1591 nach dem Tode des Caspar znihm und seinen Brüdern und seinem Vetter Caspar zugefallen, undnun hatte er es mit Conseus vom 11. 5. 1597 zugleich mit Auras, demKirchlchn, 2 Rittcrsitzcn, einer Mühle, der wüsten Dorfstättc Rancn-pusch mit Acckcrn, Hufen und Triften an den genannten v. Löben ver-kauft, dessen Söhne 1620 so mit den Gütern belehnt werden, wie ihrVater sie von Heinrich v. Zabeltitz zum Hähnchen erkauft hat.
Weil er nicht in Person erscheinen kann, ist sein Eidam Casparv. Löben zu Nadichow 1597 bevollmächtigt, die Güter dem Kurfürstenaufzutragen.
nx: 1591 Anna v. Muschwitz f 1616. Nach ihrem Leibgcdings-brief besaß sie 2000 Thaler Ehcgelder und 3000 Thaler Vater- undMuttererbe; das Gcgenvermächtnis 16. 7. 1596 beträgt 2000 Thaler.Zu ihrer Sicherstellung bleiben bei dem Verkauf von Schorbns 4000Thaler Hypotheken auf dem Gute stehen.
105.
Abraham ans Hänichen, Jlmcrsdorf, Kunersdorf, f 1609.
1591 ist er krank. 1594 verkauft er mit seinen Brüdern undseinem Vetter, Caspar, 2 Bauern im Dorfe Gagelvw an Wolf vonPanncwitz ans Kl. Osnig. — 20. 1. 1599 hat er durch seinen Sohn ErnstLeibes Schwachheit halber die LehenSsolge gcnüglich verrichtet.
Anna. 106.
mar: 1580 Christofs v. Kottwitz, f vor 1603, 1592 auf Sergenund Trebendorf.
Ein Kind aus dieser Ehe, f im Juli 1591 im 4. Jahre, liegt (lautLeichensteincs mit 4 Wappen) zn Schorbns begraben.
Anna hat laut Consirmation 25. 10. 1594 ein Privilegium, daßdas Bnrglehn zu Cottbus an ihre Erben und, erst wenn diese nicht mehrsind, an die v. Zabeltitz kommen soll.
Ihre Tochter Anna war vermalt an Heinrich v. Maxen ans Jehser,f 1656, und findet sich auf Ahnentafeln dieses Geschlechts.
107.
Hans 1538. 49. f vor 1563,