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Die Familie von Zabeltitz
Entstehung
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in slawischen Ortsnamen sehr gebräuchlich und dem Suffix:ec".Die Susfixaie, vwie", das russischewitzsch", nach lausitzischen Laut-gesetzen zuec" geworden, im Pluralich" sind ursprünglich Diminntiva,später Patro- oder Metronhmica. Zablotcc steht wol für Zablotowic,wie der gewöhnlichere Plural in Bukccy, Raboeh für Bnkowich, Rabowiehsich findet.

Wenn Henricns de Zabnlotez 1310 auch Zablatwiz genannt wird,so ist letzterer Name als eine germanisierende Färbung zu erachten, wo-für nicht nur dasa" füro", sondern noch mehr die Annahme desw" spricht, ähnlich Maleseeh deutsch Malschwitz, Bukecy , . deutschBvckwitz in der Lausitz.

Die Ucbersetznng des Namens lautet also, und stimmen in dieserErklärung die hervorragendsten Kenner der slawischen Sprache überein:das Kleine, oder der kleine Ort jenseits des Sumpfes.

Diese Deutung des Namens paßt durchaus auf den bei Großenhahngelegenen Ort. Vom Dorf und Rittergut Zabeltitz aus südsüdwestlichbefindet sich in der sonst fast ganz ebenen Gegend von einem mäßigenBache durchflössen eine kleine Einsenknng, die sich von Süden nachNorden erstreckt und bei der Einmündung des Baches in die Röderfast bis an das Schloß heranreicht, wo die sonst sich wol zeigendenkleinen Erhöhungen ganz aufhören. Bei nur einigermaßen höheremWasserstande der Röder staut sich das Wasser des Baches noch jetzt zueinem Sumpfe auf und überflutet die Wiesen. Ein Sumpf, auf welchemdie Erklärung des Namens hinweist, ist freilich heute nicht mehr anzu-treffen, aber der sehr erhöhte durch die Wiesen hindnrchführcnde Cvm-munikationsweg deutet doch an, wie es früher gestanden haben mag.Die Unterlage der Wiesen ist bis zu einer sehr bedeutenden Tiefe Torfund Moor. Als die Berlin - Dresdener Eisenbahn, welche nahe beiZabeltitz vorübcrführt, gebaut wurde, verursachte die Dammschüttung aufder jene oben erwähnte kleine Einsenknng von NO. nach SW. durch-schneidenden Bahnstrecke ganz unsägliche Mühen. Denn der 30 Meterhoch aufgeworfene Damm verschwand, indem er sich tief in den morastigenBoden senkte, während er den unter ihm befindlichen Schlamm an derSeite zu haushohen Bergen herausdrängte. Bei der nunmehr statt-gefundenen Untersuchung des Bodens, um eiue geeignete Stelle zurUeberbrückung zu finden, kam man mit dem Erdbohrer 14 bis 10 Nietertief erst auf Torf oder Moor, dann auf Schlamm und zuletzt erst ausetwas Kies. Ehe die harte Filzdccke von Moorgräsern von Menschen-hand nachgeholfen sich bildete, ist sicherlich da, wo heute dasDampfroß blühende Auen durchschreitet, ein undurchdringlicher Sumpfgewesen.