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EUD. IBACH SOHN.
Um schliesslich auch durch die Kunst den Übergangin's zweite Jahrhundert zu verschönen, wurde im Herbst1893 ein drittes Preisausschreiben erlassen behufs Gewinnungeines künstlerisch hervorragenden Gedenkblattes des hundert-jährigen Jubiläums, Das Preisgericht, bestehend aus denPierren Professor Hans v. Bartels -München, Professor EmilDoepler d. j. -Berlin, Maler Karl Gehrts- Düsseldorf, MalerTh. Rocitoll -Düsseldorf in Vertretung des verhinderten Archi-tekten Bruno Schmitz -Berlin, und Walter Ibach - Barmen,prämiirte am 28. und 29. Dezember 1893 in der Kunsthallezu Düsseldorf unter 1 74 aus ganz Deutschland und Nachbar-ländern eingelaufenen Entwürfen die hier als Titelblätterverwandten vier und empfahl sie nebst einer Reihe andererzur Ausstellung in deutschen Kunststädten. Auch derEntwurf des Buchdeckels (von Bernhard Wenig, München)wird diesem Preisausschreiben verdankt. Dieser weitereglückliche Versuch, die Kunst für die Anforderungen despraktischen industriellen Lebens zu interessiren und dadurchBeide zu fördern, hat in den Reihen der Künstlerschaft wiein der Tagespresse anerkennende Beurteilung gefunden; dennobgleich die hohe Kunst hier scheinbar in den Dienst desGewerbes gestellt wurde, so ist sie doch in Wahrheit dieHerrscherin, welche mit sanftem Scepter die sprödeAlltäglichkeit zu lenken weiss, indem sie sich ihr unterordnet,die das Errungene mit Zähigkeit festhält und ihr Reich da,wohin sie einmal ihren Fuss gesetzt, mit sieghafter Machtausbreitet. — — —
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