EUD. IBACH SOHN.
Das Absatzgebiet des Rud. Ibach Sohn-Pianos ist sogross wie das Reich des Pianokultus überhaupt; wo manPianos kennt, da kennt man auch Ibach. Vertretungen anallen Hauptplätzen des In- und Auslandes sorgen für mög-lichst unmittelbare Fühlung des grossen Publikums mit derFabrik, sodass alle Wünsche und Geschmacksströmungendes ersteren prompt an's Hauptquartier gelangen, wo siegründliche Beachtung finden. Im Zentrum dieses, alle fünfWeltteile umspannenden Riesennetzes, liegt das Barmer Haupt-bureau, wo man die Fracht- und Zollsätze, das Klima undden Geschmack von aller Herren Ländern kennt und inallen Welthandelssprachen korrespondirt. Der ganze Häuser-komplex, in dessen Erdgeschoss die Bureaus und der grössereTeil der Magazine sich befinden, ist der Musik und demInstrumentenbau geweiht. Im ersten Geschoss liegt einetwa 200 Personen fassender freundlicher Musiksaal, welcherfür kleinere Aufführungen gern benutzt wird, sowie ein denFreunden unentgeltlich offenes Lesezimmer, in welchem aussereiner gewählten musikalischen Bibliothek sämtliche Musik-zeitschriften Europas und Amerikas geordnet aufliegen. Imzweiten Stock wirkt das Barmer Musikinstitut, ein rührigeskleines Konservatorium für alle Fächer der Musik. Denganzen dritten und vierten Stock endlich füllt das schonjetzt berühmte IiiAcirsche Museum alter Tasteninstrumente,eine der reichhaltigsten, interessantesten und wertvollstenPrivatsammlungen der Welt, einzelne Stücke enthaltend, dieselbst den Berliner und Londoner Museen fehlen. Hier findet
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