Druckschrift 
Das Haus Rud. Ibach Sohn, Barmen - Köln : 1794 - 1894 ; Ein Rückblick beim Eintritt in das zweite Jahrhundert seines Bestehens
Entstehung
Seite
35
Einzelbild herunterladen
 

BUD. IBACH SO IIB

auch der Sommer keine Erholung wie den anderen Musikern,da sie in den Kursälen der Bäder ebenso gern geseheneGäste sind wie im Konzertsaal.

Die Grössen alle aufzuzählen, welche den Ibachflügelgern gespielt und gelobt haben, würde zu weit führen, ebensowie selbst die kürzeste Wiedergabe der im Besitz derFirma befindlichen Anerkennungsschreiben, welche einen statt-lichen Band füllen würden. Nur der unsterblichen Meistervon Bayreuth und Weimar, die mit ihrer Anerkennung dieErzeugnisse und mit ihrer Freundschaft den Leiter desHauses ehrten, sei hier in Dankbarkeit und Verehrung ge-dacht. Noch steht in Wahnfried das durch die Hand desgrossen Toten auf immer geweihte Original des jetzt inpietätvollem Gedenken seinen Namen tragenden RichardWagner-Flügels, welcher sein Begleiter und Freund währendder letzten Lebensjahre in Italien war; und das Liszt-Museumder Weimarer Hofgärtnerei birgt gleichfalls ein vom Alt-meister viel benutztes und jetzt seinem Andenken dauerndgewidmetes Instrument von Rud. Ibach Sohn . Unter denjüngeren Ivunstgrössen ist es besonders Emil Sauer , derlangjährige treue Freund des Hauses, der den Ibach-Hügelzum Mithelfer und Teilnehmer seiner phänomenalen Triumpheerhoben hat. Überhaupt gehören weitverzweigte und intimeBeziehungen zur deutschen Künstlerwelt nicht nur musikalischerRichtung zu den Traditionen der Firma, deren Leiter anden Pflegestätten der Kunst häufig und gern verweilten undviele treue Freunde gewannen.

1g

35