Die Urclteru und das Pfarrhaus zu Ukeitzeudorf.
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Wir aber wir wollen den Bruder nicht richten;Lag er schon mit unter den schweren GerichtenSo muß er deswegen kein Bastart nicht seyn;
GBtt schmieß ihn in Tiegel der Schmeltzung hinein.GBtt läßt seine Kinder ins Feuer zwar gehen /
Daß er sie von Schlacken geläutert mag sehen /
Doch will er bey ihnen im Feuer auch stehen.
Und lässet der Vater die Hitze sie fühlen;
So muß seine Gegenwart sie bald abkühlen /Und schürrt gleich die Kohlen sein heiliger Stab;So treibet die Hitze das Phlegma nur ab.Die (Puint-Esseuh muß denn da über sich steigen/Der Glaubens-Helm muß sich voll Geistes da zeigenDaß Hertze und Zunge nicht länger kan schweigen.
Wenn Sadrach und Mesach und derer GeselleWie glüend da stehen an feuriger Stelle;
So blitzet ihr Glaube und brennet zu GBttSie spotten zum Wunder die feurige Noth.
Man sah sie die Leiber zum Brand-Bpfer bringen/GVtt warf sie zur Hölle; doch konnten sie dringenZum Himmel im Glauben durch Loben und Singen.
Und konnte dort Nero im teuflischen Rasen/verdammeter Körper! sein Jauchzen ausblasen/Nachdem er die Stadt Rom in Flammen gebracht;Wer hat wohl zu der Zeit aus diesem gelacht?
Sein Dater / der Tenffel / trieb Hertze und Rachen/Drum kont er durch diesen/ o schadenfroh! lachen;So ward er getrieben vom höllischen Drachen.
Ach! solten denn Kinder/aus Göttlicher Liebe/Die Seiten nicht zwingen aus anderm GetriebeGestimmet von oben/nach himmlischer Art!
Wo Noth und der Glaube durchs Abba sich paart;Da lobet die Zunge bey heimlichen WimmernSie lassen im Finstern den Glaubens-Tocht schimmern/Und gienge gleich Leib und auch Seele zu trümmern.
So litt unser Bruder den leiblichen Schaden;
Doch lobte und sang er von Wahrheit und Gnaden /Des Höchsten bey damaliger Feuers-GefahrDa fast so viel Aechzen als Wasser da war /
Denn mußte ihr Göttliches Schicksal mit drücken;So wust er sich gläubig auch darin zu schicken /
Drum kont er den Vater im Zorn auch erblicken.