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Chronik der Familie Baldamus : Versuch e. Familiengeschichte
Entstehung
Seite
48
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Die Ureltern und das Pfarrhaus zu Uleitzendorf.

gehabt hätte / uns stecken zu lassen / oder das Garaus zu machen. Dergnädige und barmhertzige GGtt kehrete sich bald wieder zu uns / und fiengan nach und nach wieder zu geben / was er genommen hatte / Lebens-Rntttel / Holtz / Geld / wieder zu bauen. Und ob wir zwar unter Christ-licher Gbrigkeit stehen / die da gelernt hat was Barmhertzigkeit ist / und inunserm Lande vor anderen so herrliche Anstalten sind / daß abgebranntenund nothleidenden Unterthanen aufgeholffen wird; so ists doch sowol fürunsern Allergnädigsten König und seinen Naths-Herrei? und Gewaltigen /als für uns / ein Ruhm / daß wir für vielen sagen können: GGtt hat zuuns Barmhertzigkeit geneiget für dem Könige w. :c. denn das AllergnädigsteKönigliche Kescript, die auf Utttleiden und Wahrheit gegründete Berichteund Kesolutioues der Räthe und Gewaltigen des Königes / zeugen genugsam/daß der HTrr Barmhertzigkeit zu uns geneiget habe / und womit habenwir uns bey denen verdient gemacht / welchen wir nechst GGtt zu danckcnhaben / was uns Allergnädigst geschenckt ist? Hätte GGtt uns nicht wollenGnade und Barmhertzigkeit wiederfahren lassen / Tr hätte alle Hertzen füruns verschlicssen / unsern, Felde den Segen entziehen / und das Bauen aufmancherley Weise hindern können. Wir mögen denn ferner von Hertzenbeten / ein jeder an seinem Theile: GGtt sey mir Sünder gnädig;mögen uns ja demüthigen unter die gewaltige Haud GGttes / und abstellenin wahrer Busse alle sündliche Wercke unserer Hände / sonderlich das sünd-liche Sontags-Arbeiten / Spielen nnd dergleichen / und alles was GGtt zu-wider ist nach dem Zeugniß seines Wortes und unseres Gewissens / hin-gegen getrost werden / in denen Wegen unsers GGttes zu waudeln / undwas wir thun mit Worten und Wercken / zu thun in den? Nahmen desHTrrn ZTsu / und zu dancken GGtt und den? Vater durch Zhi? / wohlzu thun und mitzutheilen / welche Gpffer GGtt wohl gefalle??(<Lbr. s3, 6) so Gutes zu thun / und mitzutheilen / daß wir zuseiner Zeit erndten ohi? aufhören. Gal. 6, 9- Lasset uns getrostwerden / GGtt ii? allen Nöthe?? anzurufen / zu beten / zu loben / und zudancken; lasset uns aufhebe?? heilige Hände / den Allerhöchsten anzuflehenunablässig / daß Lr seinen Gesalbten / unter dessen Regierung wir ii? diesenLanden Friede und so viel Gutes geniessei? / noch lange Zahre sammtseinem gantzen? Königlichem Hause zum Segen setzen wolle / und daß Trmit Gnade umfangen wolle die Gberen / die uns barmhertzig und holdseligbegegnet sind / und frü uns best-möglichst gesorget habe??. Zu den? Tnderuffe ich euch nochmahls zu zu??? Beschluß:

vergiß nicht/Meitzendorff/was GDtt an dir gethan/

Und wie dein König sich dein genommen an.

Ach! daß es doch ja uicht von uns heissen müsse aus Hiob 37,5 GGTTdonnert mit seinen? Donner greulich uud thut grosse Dinge / undwird doch nicht erkannt. Ach! daß man nicht sey wie Pharao / von