Die Ureltern und das Pfarrhans zu Meitzendorf.
nun dencken sollen / daß der König ^rtbasasta aus seiner Tanuner Geldzum Bau und allerhand Bau-Freyheiten nach Jerusalem geben würde.Tsr. 7. s2—26. Das war GGttes Gnade und Barmhertzigkeit / die neigeteBarmhertzigkeit zu Tsra und seinem volck für dein Könige und seinenNaths-Herren / und allen seinen Gewaltigen: als dieselben sahen / daß GGttgnädig und barmhertzig war dem Tsra / wurden sie auch barmhertzig.War nun Tsra sowohl als Nehemia c. 2, 3 sehr traurig und betrübt /daß Jerusalem init Feuer verzehret war / als sie die Brand-Stätte undVerwüstungen ansahen; so wendete er die erzeigte Göttliche Gnade nundazu an/daß er getrost wurde nach der Hand des HTrrn seinesGGttes über ihn. Tsra heist / ich ermunterte und stärckte mich / in Be-trachtung / daß die Hand des HTrrn meines GGttes / d. i. seine Güte undAllmacht / über mir waltete / und wie GGtt mir Gutes that; so wendeteich es zu meiuem Trost an / daß ich angriff das Werck mit Freuden / wozumich mein GGtt hatte beschieden. Tsra wurde getrost zu reisen nach Jeru-salem / anzuordnen den Bau und GGttes-Dienst / die eingerissene Unord-nungen abzuschaffen und gute Grdnungeu einzurichten. GGttes Hand istseine Güte und Allmacht / davon wir gute Gaben empfangen / die allesGute zu- und das Böse abwendet. Wo man sich unter die HandGGttes demüthiget: so erhöhet sie. s petr. 5, 6. wo man deinlieben GGtt freye Hand lässet / lässet Ihn / Ihn / nur thun und walten /und will nicht sich selbst helffen / und hält nicht seine Hand und Faust fürGGtt: so thut GGttes Hand grosse Dinge an uns. <Lsra 3, 22. DieHand unseres GGttes ist zum besten über alle / die Ihn suchen.Das ist aber schändlich / wenn man GGttes Hand siehet / man erkennet /das Gute hat GGtt an mir gethan / und man wird nicht getrost / sondernist immer unzufrieden / unvergnügt / traurig / verdrossen / thut nicht imGlauben und vertrauen / wozu uns GGttes Hand anweiset und Gelegen-heit giebst: was ists Wunder / wenn GGtt da die Hand abziehet? wennman einen bey der Hand nimmet / liebkoset / führet / gutes mittheilet / deraber ist und bleibet stöekisch / verdrießlich / mürrisch / den lässet man endlichgehen. Also diejenige / die mit GGtt nie zufrieden sind / Tr mag ihnennoch so viel Gutes thun / und seine Gnaden-Hand über ihnen halten / dieentziehen sich der guten Hand GGttes. Hingegen wer ein gutes von derHand des HTrrn mit Danck annimmet und so anwendet / daß er getrostwird im Glauben / vertrauen und Liebe zu GGtt / dem ist die HaudGGttes eine unerschöpffte Trost- und Scgeus-Fülle / aus welcher er uimmetGuade um Gnade. Gnade und Barmhertzigkeit hast du auch / liebesMeitzendorff / zu erkennen und anzuwenden. Schämen und scheuen mögenwir uns für unserm GGtt / wie Tsra und der Zöllner / und bekennen /daß unsere Missethat groß sey / daß GGtt uns Sündern gnädig sey / unduns eine Nettung gegeben habe / wie es da stehet / da Tr wol Ursach