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Chronik der Familie Baldamus : Versuch e. Familiengeschichte
Entstehung
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Die Ureltern und das Pfarrhans zu Meitzendorf 9

Scriver, einer Tochter des bekannten Theologen nnd GbcrhospredigersUt. Thristian Scriver zu SZuedlinburg und der Elisabeth Silohim.H

Diese Frau starb am 6. Januar H679 zu Talbe a/S. Aus der Ehestammte eine Tochter, Anna Tatharina; sie wurde später die Ehefrau desTaspar Laldamus.

Airchenbuch Talbe:

Anno s6s>2 den 3. sO. und s7. April ward Herr Taspar BaldamusPrediger in Meitzendorf, Meister Leonhard Baldamus weilandBürgers, Brauers und Bäckers allhier sel. Hinterbliebener Sohnund Fr. Anna Tatharina, Herrn Magisters Johann Heinrich Häveker,dainaligen Diakon allhier eheliche Tochter in hiesiger Stadtkircheöffentlich proolamiret und am ss>- April oopuliret.

Die zweite Fran war Zlnna Magdalene Fischer, welche zu Talbe imvierzigsten /Fahre ihres Lebens am s7. /Fanuar süIs verstarb.

M. /Fohann Heinrich Häveker starb am s3. /Fuli s722.

Airchenbuch Talbe:

Anno s722 den s3. /Fulius starb Herr M. /Fohantt Heinrich Häveker,/Fitspcctor und Pastor emeritus allhier und ward den 26. bususnebst einer Leichcnpredigt und Abdankung christlich zur Erde beschicket.

Ueber die /Fugendzcit des Taspar Baldamus ist nichts zu ermittelngewesen; vermuthlich besuchte er zunächst die Schule in Talbe; urkundlichfindet er sich zuerst in Heinrichs Mcibom's cbronicon Lergsnse. Er warin Aloster Berge bei Magdeburg cellarius zur Zeit der Mahl des sö.Abtes Simon Friedrich Mohlsarth. Es heißt dann von ihm weiter:Tasparus lZalclamus Lalbensis receptus in monast. a. s635 et in conventumclobito mors llortulani muners psr triennium, culinarii vero okücio per iclemtemporis spatium clekunctus est.

Er verließ Aloster Berge im /Fahre s69s-

Tasparus Laläamus Llalbensis, postczuam anno s636 in eonventumreceptus ab so tempore tum llortulani tum culinarii viess sustinsns, annos69s Noit^enclorüsnsis ecclssias pastor clesiAnatus nltiinnin valeäixit.

/Fm Jahre s69s wurde er Pastor zu Meitzeudorf, einem Dorfe beiMagdeburg, und im /Fahre s6s>2 führte er die Gattin in sein Pfarrhaus.

H Er war der erste Prediger an der Stiftskirche zu «ZZnedlinburg, welcher von derAebtissin den Titel eines Vberhofpredigers erhielt und starb als solcher im Jahre ;szz.Theologische Schriften „Seelenschatz" Bände), „Erbauliches dreifaches Ansehen einesEhristen ;s38" u. s. w. Fritsch, Geschichte der Stadt (ZZnedlinburg II. 2c>5. 22-^.

Im Airchenbuche von Meitzendorf ist als Traulag der 26. April angegeben.