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Die Herkunft der Burggrafen von Nürnberg, der Ahnherren des deutschen Kaiserhauses
Entstehung
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liegt auch in der That ganz anders: die Wohlthäter desSchottenklosters konnten nur Abenberger sein, und so sinddiese Güterangaben ein weiterer werthvoller Beleg für dieHerkunft der Nürnberger Burggrafen von jenem Grafen-geschlecht.

Als Hausbesitz der Nürnberger Burggrafen des 12. Jahr-hunderts wird ferner auch der uralte Ort Riedfeld (dasspätere Neustadt an der Aisch) genannt. Zum Jahre 1147erscheint urkundlich ein Konrad von Riedfeld als Bruders-sohn des Burggrafen Gottfried von Nürnberg. 1150 warBurggraf Gottfried Vogt einer edlen Frankin in Riedfeld,1178 wird ein Gottfried von Riedfeld als Zeuge in einer denBurggrafen Konrad betreffenden Urkunde genannt, und end-lich erscheint ein Eberhard von Riedfeld als Wohlthäter desNürnberger Schottenklosters. Wir haben schon oben aus-geführt, dass wenigstens jener 1147 genannte Konrad vonRiedfeld niemand anders als der spätere Burggraf Konrad II.ist. Hier wollen wir nur noch bemerken, dass Riedfeldhöchst wahrscheinlich ein alter Besitz der Hohenlohe war,von diesem vielleicht durch Schenkung seitens des BischofsGebhard III. oder IV. welch letzterer allgemein alsHohenlohe gilt an dieses Hochstift und von diesem wiedermittelst Belehnung an die Burggrafen gelangt ist.

Auch die Lehensbesitzungen der Nürnberger Burg-grafen des 12. Jahrhunderts weisen, da sie gleichfalls imRangau lagen, auf die Abenbergische Herkunft derselbenhin: so die Pfarrei Emskirchen (bei Kadolzburg), ein Lehender Würzburger Kirche, und die Schirmvogtei des KlostersMünchaurach, ein Lehen der Bamberger Kirche, von BischofOtto I. dem Burggrafen Konrad I. verliehen, was desshalbbemerkenswerth ist, weil ersterer gleichfalls dem Abenbergi-schen Hause angehörte. Es ist daher doch wahrscheinlicher,