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über jene Bamberger Stiftsgüter beziehen. Offenbar habenaber die Grafen von Abenberg auch in Beziehungen zu demBisthum Würzburg gestanden — es geht dies schon ausden oben angeführten Urkunden von 1099 und 1103 hervor— und die Vermuthung, dass dieselben zugleich auch dieGrafschaftsrechte im Würzburger Antheil des RangausNamens der Bischöfe von Würzburg ausgeübt haben, liegtum so näher, als sie die einzige alte und reichbegüterteDynastenfamilie im Rangau waren J ).
Graf Rapoto von Abenberg hatte zwei Söhne: Konrad,welcher 1163 und 1165 urkundlich vorkommt'-), und Fried-rich, der 1183 zu Erfurt durch einen Unglücksfall ums Lebenkam 3 ). Nach diesem Friedrich erscheint dann ein jüngererFriedrich, vermuthlich dessen Sohn, und zwar von 1192-1199. Von dieser Zeit ab erlischt der Sondername derGrafen von Abenberg und kommt später nur noch vereinzeltals Beiname der Burggrafen von Nürnberg vor.
Die sämmtlichen Besitzungen dieser Grafen von Aben-berg nun erscheinen seit der Mitte des 13. Jahrhundertsin den Fländen der Burggrafen von Nürnberg. Die Zollern-schen Flistoriker erklären dies, wie schon bemerkt, mit derHeirath eines Burggrafen von Nürnberg mit einer Aben-
') Wir werden unten sehen, dass die Nürnberger Burggrafen des12. Jahrhunderts von Würzburger Bischöfen mehrfach als ihre vice-comites bezeichnet werden, was sich nur auf ihre Stellung als Würz-burger Rangaugrafen beziehen kann. Vielleicht ist auch unter demWolframus advocatus einer Würzburger Urkunde von 1098 (Schultes,diplom. Gesch. v. Henneberg I. 30) Wolfram I. v. Abenberg zu ver-stehen, was dann ein weiterer Beweis für dessen WürzburgischcsDienstverhältniss sein würde. ,In der gleichen Urkunde wird noch einBruder Wolframs, Kraft, genannt, vielleicht derselbe, der zwischen1062 und 1089 als Graf im Radenzgau auftritt.
2 ) Sprenger S. 332 u. Reg. boica I. S. 255.
3 ) Chronicon Montis Sereni ad a. 1183 bei Menken II. p. 200.
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