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Regierung abgeschlossenen Friedens von dieser an Preussenausgeliefert wurde. Diese so unnatürliche und lange Zu-rückhaltung des älteren preussischen Hausarchivs, verbundenmit einer ängstlichen Verschliessung desselben vor denAugen Unberufener, zu denen die bairische Regierung -und zwar von ihrem Standpunkt aus nicht ohne Berechtigung— in erster Reihe die preussischen Historiker zählen zudürfen glaubte, hatte die unangenehme Folge, dass ' bis indie Mitte unseres Jahrhunderts herein den preussischenGenealogen und Historikern bei ihren Untersuchungen überdie alte Geschichte ihres Fürstenhauses die wichtigste Fund-quelle unzugänglich war.
Der erste, welchem seitens der bairischen Regierungdie Benützung des in den Jahren 1814 bis 1819 nach Bam-berg verbrachten und mit dem dortigen Kreisarchiv ver-einigten Plassenburger Archivs gestattet wurde, warMärcker, der in den vierziger Jahren das BambergerArchiv behufs Gewinnung von urkundlichem Material fürdie von ihm und Stillfried herauszugebenden MonumentaZollerana durchforschte. Nun waren schon früher, wie ausden übrigen Kreisarchiven, so auch aus dem BambergerArchiv sämmtliche Urkunden vor dem Jahre 1400 in daskönigliche allgemeine Reichsarchiv nach München verbrachtworden, so dass für die Monumenta Zollerana, deren Ur-kundeninhalt nicht weit über das genannte Jahr hinaus geht,dieses letztere Archiv die wichtigste Fundgrube wurde. Beidem lebhaften Interesse, welches König Friedrich Wilhelm IV.der Geschichte seines Hauses entgegenbrachte und das ihnnamentlich auch zur Förderung und reichen materiellenUnterstützung der genannten urkundlichen Edition bestimmte,konnte es nicht ausbleiben, dass den beiden Herausgeberndie Pforten sämmtlicher in Betracht kommender nichtpreussi-scher Archive, namentlich auch der bairischen, bereitwilligst