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Sammlung von Regesten zu einer Familien-Geschichte der Herren von Alten : 1182 - 1600
Entstehung
Seite
119
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Martin von Alten bekennt, seinem Schwiegersohn Heinrich Ludwigs und A°-dessen Frau Lenneke (Martin's Tochter) für 70 Gulden verkauft zu habenseine Ländereien in der Feldmark vor Pattensen, nämlich 6 Morgen gegen des HerrenThurm, dar liegen drei Stücke zwischen, item 7. Morgen, liegen bei einander, die gehenauf den Ruther Weg, item 4 Morgen weiter nach Ruthe zu, auch bei einander, die gehenauch auf den Ruther Weg, item 4. Acker bei einander von 8 Morgen in der Hese, diegehen auf die vorbenannten Morgen und noch ferner nach Ruthe zu 4. Acker von6 Morgen, da liegen 2 zwischen.

1462, am Sonntag Quasimodogeniti, den 25. April.

Nach der Original- Urkunde des Klosters St. Michaelis in Hildesheim im Königl.Archive zu Hannover, No. 920.

(Ein anderes Siegel M. v. A. als das von 1440 und 1441!)

Der Rath zu Hannover beurkundet, dass vor ihm Heinrich Dürhagen und Bor- Ao.chard Vorewold als Olderlüde der Marktkirche zu Hannover bekannt haben, der Klinßkevon Alten, Klosterjungfrau zu Wennigsen, 21 Rhein. Gulden zum Besten der Markt-kirche schuldig geworden zu sein und derselben dafür eine jährliche Rente von 21 Schil-lingen in den Gütern des Gotteshauses angewiesen zu haben.

1463, Purificationis Mariae Virginis, den 2. Februar.

Nach dem Diplomatar des Klosters Wennigsen, p. 510, im Königl. Archive zuHannover.

Dem Ritter Cord VOn Alten und Anderen wird vom Bischöfe Ernst von A<>-Hildesheim die Liebenburg zur treuen Hand überantwortet, als der Bischof diese Burgdem Conrad von Schwichelt und seinen Söhnen verpfändet. Cfr. 1468 und 1439.

1463.

Nach Vogell's Geschichte des Hauses Schwichelt, Urlc. No. 183.

Die Vettern Martin von Alten und Ritter Cord von Alten dotieren die von A°-ihren Vorfahren gestiftete und ausgestattete Kirche zu Grasdorf mit verschiedenenGütern, indem sie dafür Seelenmessen für die von Alten und von Stedern stiften. Martinvon Alten giebt 70 Gulden dem jedesmaligen Pfarrherrn und verkauft für diese Summe15 Morgen in der langen Hese, neun Morgen, die da gehen auf den Ruther Weg, zweiAecker und zwei Gheren in der langen Hese, die 6 Morgen fassen, welche Ländereiener vom Kloster Michaelis zu Hildesheim zu Erbpacht hatte, mit Bedingung der Pacht-abgabe von jährlich einer lübischen Mark. Cord von Alten giebt 2 Fuder Korn in denkleinen halben Zehnten zu Schulenburg, welcher ihm von den Kniggen zu Bredenbeckfür 60 Pfund alter Hannoverscher Pfennige versetzt war.

1463, den 26. März.

Nach der „Abschrift von Urkunden" im Archive zu Wilkenburg VII, p. 13.

An merk. Cfr. über die Familie von Stedern Zeitschrift des hist. Vereins für Niedersachsen de1861, p. 188.

Bischof Albert von Minden belehnt Martin VOn Alten und Martin von Heimburg A°-um mannigfaltiger Dienste willen, die sie dem Stifte Minden geleistet, mit 3 HufenLandes, und dem halben Zehnten zu Bedebern, welcher durch den Tod Adolfs Kniggeerledigt worden.