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Sammlung von Regesten zu einer Familien-Geschichte der Herren von Alten : 1182 - 1600
Entstehung
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(Lüdemann Sceptelvote hatte diesen Meyerhof zu Bedeber 1418 an Xaver undHeinrich Knigge mit Consens des Lehnsherrn, Bischof Wulbrand von Minden, verkauft.)

1463, Sonntag nach Palmarum, den 10. April.

Nach einer Notiz im Archive zu Wilkenburg, das Original ist wohl im vonHeiniburg'sehen Archive.

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Ao. 1463. Martin von Alten belehnt Warneke Gherden zu Ronnenberg mit einer Wiese

belegen vor der Landwehr zu Döhren, welche früher dessen verstorbener Bruder vonRitter Curd von Alten zu Lehen gehabt.

1463, Jubilate, den 1. Mai.

Nach einer Urkunde im Archive zu Goltern, Convolut B No. 28.

Ao. 1464. Ritter Cord von Alten und der (däl'tige) Knappe Martin von Alten werdengenannt in dem Briefe der Bürger von Hannover an die Stände des Landes Calenberg,worin sie die Gründe angeben, weshalb sie gegen ihre Landesherren, die HerzögeWilhelm und Friedrich sich aufgelehnt haben. (Das Schreiben ist gerichtet an die Pröpsteder fünf Klöster und wohl an sämmtliche volljährigen Mitglieder des Calenberger Adels.)

1464,

Nach Rehtmeier's Chronik p. 744. — Kleinschmidt's Landes-Abschiede I, p. 182.

Ao. 1465. Martin von Alten hat mit Bewilligung seines Vetters, des Ritters Curd

von Alten, dem Arnold von Hesede 9 Goldgulden als Rente auf eine Schuld von150 Goldgulden aus dem Gute zu Iliddestorp angewiesen. Da die hierüber laulendeVerschreibung verloren und „verbistert" worden, stellt Martin von Alten eine Neue aus.

1465, Cosmae et Damiani, den 27. September.

Nach einer Urkunde zu Goltern, Convolut C No. 6.

Ao- 1466. Die fürstlichen Räthe Martin Von Alten, Ludolf von Barum, Pfarrer zu

St. Georgii in Hannover und Martin von Heimburg werden vom Herzoge Wilhelm demAelteren zu Schiedsrichtern bestellt in einer Streitsache zwischen dem Kloster Loccumund den Berkhausen'schen Erben wegen des Loccumer Hofs in Hannover, den die vonBerkhausen lange in Pfandbesitz gehabt, und wegen allerlei bei Rückgabe desselbenzurückbehaltenen Ländereien, Kleinodien und Bücher etc.

1466, Sonnabend in der Osterwoche, den 12. April.

Nach Baring's Clavis diplom. II, p. 582. — Cfr. Registrum luccense, p. 150. —Cal. Urkb. III, 859. — Grupens Orig. et Antiquit. Hanov., p. 301.

Ao. 1466. Knappe Martin VOn Alten beleibzüchtet seine Ehefrau Fredeken mit dem

grossen Hofe zu Pattensen, welchen er s. Z. bewohnt, nebst dem Holze, „deVahry" genannt, und einer Wiese bei der Mühle mit Einwilligung des Flerzogs Wilhelmvon Braunschweig und Lüneburg als Lehnsherrn. — Falls sie nicht darin wohnen wolleund den Hof verpachtete, so solle sie die Hälfte der Pachtsumme jährlich darin ver-bauen.

1466, Quasimodogeniti, den 13. April.

Nach einer Notariellen Abschrift, im Archive zu Wilkenburg.

Anmerk. Herzog Wilhelm der Aeltere zu Braunschweig und Lüneburg gab erst am 23. April 1468seinen Consens dazu. — Cfr. Alte Abschrift im Wilkenburger Archive ad hoc annum.