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Sammlung von Regesten zu einer Familien-Geschichte der Herren von Alten : 1182 - 1600
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von Stedern durch die Lehnsmannen Ulrich von Ilten und Martin von Alten demBischöfe aufgesandt hatte.

1461, St. Viti, den 15. Juni.

Nach Gruperis Antiquitates Calenbergenses.

A°- 14-02. Martin von Alten ist auf der Tagefahrt vor Hildesheim auf der Krela unter

Herzog Friedrich dem Jüngern.

1462.

Nach dem Vaterländischen Archive de 1841 p. 205. — Cfr. Eavemann's Ge-schichte I, p. 686.

Ao-1462. Cllfd VOn Alten und Friedrich von Zersen stellen einen Revers aus, dass sie

den Hof zu Vallersleben für Herzog Bernhard und Herzog Otto zu Braunschweig undLüneburg wieder einlösen wollen.

1462.

Nach der Original-Urkunde im Königl. Archive zu Hannover, Äbth. Celle.

Ao-1462. Hans von Berkhusen, Bürger zu Hannover, verkauft an Cord von Winthem den

Jüngern, des Dietrich's Sohn, für 650 Rhein. Gulden sein Viertel an dem Zehnten aufdem Steinthorfelde vor Hannover, das er von dem gestrengen Knappen Martin vonAlten zu Lehen trägt.

1462, am sonnavende vor palmen, den 10. April.

Nach den Limburger Lehnbriefen.

Ao. 1462. Martin von Alten bekennt, dass er von Herrn Hinrick Bullen, Vicar zu Welken-

burg, am St. Vites-Altare in der Kirche daselbst empfangen habe 70 Rhein. Gulden,wovon 52 zu der genannten Vicarie gehören und die andern 18 Gulden gekommen sindaus dem Testamente des seel. Herrn Jurges Winsen, vor Zeiten Besitzers derselbenVicarie, worüber Martin von Alten und seine Erben rechte Lehnsherren sind. Diese18 Gulden, welche aus des Herrn Jürgen Testamente herkommen, sollen ewig bei derVicarie bleiben, aber der Vicarius soll jährlich davon eine Memorie thun lassen zuWilkenburg und eine zu Gravesdorp, zum Tröste von Herrn Jurge's Seele und derervon seinem Geschlecht, die verstorben sind, nach Inhalt eines besiegelten Briefes, denHerr Heinrich Bulle darüber ausstellen soll.

Für die vorgeschriebene Summe von 70 Gulden hat Martin v. A. dem ehrbarenHerrn Bullen u. s. Nachfolgern in der Vicarie zu Wilkenb. verkauft nachgenannte Län-dereien, gelegen in der Feldmark vor Pattensen, nämlich 6 Morgen in der langen Hesealsda nächst dem Alhorn, einen Gherkamp von 4 Morgen in derselben Fläche nachPattensen hin, 7 Morgen, welche gehen auf den Ruther Weg, 2 Morgen vor dem„Sharpen Kampe", das sind 2 / 3 , noch 3 Morgen vor dem Sharpenkampe, noch einenMorgen daselbst, und 3 Acker von 6 Morgen in der langen Hese, welche vorgeschrie-benen Stücke der Vicar in Welkenburg u. s. Nachfolger in jeder Weise benutzen darfund kann. Doch hat sich Martin v. A. für sich und s. Erben die Befugniss vorbehalten,dass er oder sie jeder Zeit die Ländereien wiederkaufen kann, sofern sie dem Vicar inden 12 Tagen zu Weihnachten die Kündigung thuen und ihm in dem folgenden Paschendie obigen 70 Gulden zurückzahlen.

1462, Sonntags nach Paschen, den 25. April.

Nach der Original- Urkunde des Kl. St. Michaelis in Hildesheim No. 919 im Königl.Archive zu Hannover.