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Sammlung von Regesten zu einer Familien-Geschichte der Herren von Alten : 1182 - 1600
Entstehung
Seite
108
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14-39. Cord VOn Alten verbindet sich mit der Stadt Lüneburg und verpflichtet sich,

ihr erforderlichen Falls mit 20 Bewaffneten zu Hülfe zu kommen.

1439, die Johan. Baptistae, den 24. Juni.

Nach Jung's Collectaneen auf der Königl. Bibliothek zu Hannover (giebt die Notizals aus einem Originalbriefe gezogen).

1439. Die Herzöge Otto und Friedrich setzen den Cord VOn Alten zu ihrem Amt-mann über das Land Lüneburg. Er verspricht ihnen zu dienen gegen jeden ihrerFeinde, seinen Lehnsherrn Bischof Magnus von Hildesheim ausgenommen. Dem Ver-trage treten bei Conrad von Schwichelt der Aeltere und Ludolf von Oldershausen.Cord VOn Alten hat die Burg Ruthe inne, welche alle Zeit den Herzogen offenstehen soll im Kriege gegen Herzog Wilhelm von Braunschweig.

1439.

Nach einer Notiz in Hoff mann's Adver saria Saxonica, p. 19, auf dem Königl.Archive zu Hannover.

1439. Wy Otte van Godes gnaden hertoghe to Brunswick unde Luneborch bekennenopenbare in dessem Breve vor uns und unse erven dat wy unsem leven getruwenEverde van Alten unde tho synes veddern her Mertens van Alten handund oren rechten erven hebbet gelenet und lenen in craft desses breves myt dussennachbeschrevenen gudern alse myt deme Bringke, Querlinge, Oldewarmboken, (teile,Reddingesse, Schadehope, Borstelthove, myd deme hove to Heselde unde deme hovetho Bockholte und myt den hoven unde Kothen uppe der Nygenstaed vor Honoverunde myt den huesen in der Borchstrate bynnen Honover, myt deme gude to Lyndenunde dren huven landes to Lenthe unde myt sodanen gudern alse an uns gevallen invan der herschup van LIallermund by namen dem meyerhove unde sess Kothen thowetberghen myt deme halven tegheden tho Volkersen und eynem hove to Pattensen byder Coppeln gheleghen myt alle der guder rechte und tobehoringen wor de beleghensint unde vort myt allen den gudern de se van uns unde unser herschop von rechtetho lene hebben schuhen. Weret aver dat erbenompte her Merten pape bleve, sobekenne wy ome vor uns unde unse erven in dussen vorbenompten guderen enerrechten Lyfftucht to brukende alle de wyle dat he levet, unde willen on der vorbe-nompten gudern lenes unde lifftucht bekennyge und ore rechte here unde warendewesen, wanne und wur on dess noed is unde dat van uns geeschet wert. Des to be-kanntnisse hebbe wy unse ingesegel witliken gehanget heten an dessen breff — Ghegevenna der bort Christi verteynhundert jar darna in deme neghen unde drittigesten jare, desmandages vor Sunte Michaelisdage.

14-39, den 28. September.

Nach dem Lüneb. Lehnbuche de 1360—1445 im Königl. Archive zu Hannover, Ao. 75.

1440. Knappe Everhard von Alten verkauft wiederkäuflich sein Dorf Bredingsfelddem Kloster Marienwerder für 52 Pfund Hannov. Pfennige. Martin VOn Alten, Dom-herr zu Minden, consentiert. Ermengard von Alten war eben Priorin in Marien-werder geworden.

1440, den 3. April.

Nach der Original-Urkunde im Königl. Archive zu Hannover (Marienwerder No. 28).

Anmerk. Das Siegel Martins von Alten ist wohl erhalten und ein Abdruck des noch vorhandenensilbernen Siegelstempels Martins von Alten.