Herzog Otto von Braunschweig genehmigt, dass Konrad von Alten an Hans A°- 1440.Meienfeld, Bürger zu Hannover, seinen Kothhof auf der Neustadt vor Hannover für24 Rheinische Gulden wiederkaufsweise verkauft hat.
1440 (cfr. J. 1445), den 23. Juni.
Nach dem Calenberger Urkundenbuche VI, 160. — Cfr. Urkunde des Königl.
Archivs zu Hannover (Marienwerder No. 55).
Knappe Everhard von Alten belehnt Henning Umhaken, Bürger zu Springe, A«-1440.mit 6 Morgen vor Pattensen, welche dieser bisher von Everhard's Vetter Werner vonAlten zu Lehen getragen. Martin von Alten, Everhard's Vetter, consentiert.
(Werner von Alten war also todt und Everhard von Alten sein Lehnserbe.)
1140, den 21. Oktober.
Nach Falcke's cod. trad. Corbey. p. 588.
Am Sonntage, den 22. Januar 1441 ritt der nordhausensche Stadthauptmann B. von A°-1441.Westernhagen mit Chrn. Queckborn, Kl. und Thiele Haferung und anderen Bürgers-söhnen aus, um eine Jungfrau (Braut) von Bleicherode zu holen. Nun hatten Kurt VOflAlten, Johann Busike, der junge Hans von Schwichelde mit ihren Knechten, 30 an derZahl, ferner der Marschall des Grafen Heinrich von Honstein zu Lohra und Heinrichvon Stockhausen vor der Burg Lohra 4 Tage und 3 Nächte gelegen, nachdem sie schon2 Tage zu Klettenberg gewesen. Diese überfielen die Nordhäuser zwischen beidenRoldisleben (Oberdorf und Mitteldorf) und jagten dieselben nach Nieder-Roldisleben, wodie Verfolgten auf den geweihten Kirchhof flüchteten. Hier tödteten jene Kl. vonHaierungen, nahmen den Jungen des Hauptmanns gefangen und erbeuteten 5 Pferde.
Dagegen erschossen der Hauptmann und die Seinigen den jungen Hans von Schwicheltund einen Knecht und verwundeten mehrere. Dieser Angriff geschah ohne Bewahrungder Ehre (ohne Absagebrief), obgleich Nordhausen mit den Grafen von Honstein in Friedeund Bündiss stand.
1441, den 22. Januar.
Nach Dr. Förstemann, Lesser's histor. Nachrichten von Nordhausen, S. 304.
Martin von Alten stellt für sich und seinen Vetter Everhard von Alten A«- 1441.einen Revers aus, dass er die mit Bewilligung des Herzogs Wilhelm von Br. und Lün.an Wolter Keggen und Cord Consele, Bürger zu Hannover, für 438 Rhein. Guldenverschriebenen Güter zum Brinke, zur Querlage und zu Holle binnen 4 Jahren wiedereinlösen wolle.
1441, Sontags nach Ostern, den 23. April.
Nach der Original-Urkunde im Königl. Archive zu Hannover, Calenberger Theil(von Alten No. 3).
Das Stift Wennigsen verschreibt für 86 Rhein. Gulden, welche dasselbe von der A<>- 1441.Priorin Hedwig Knigge und den verstorbenen Klosterjungfrauen Elisabethund Adelheid von Alten erhalten, der ersteren einen Meierhof von 3 Hufen Landeszu Empelde (im Kirchspiel Ronnenberg, Amts Wennigsen) zur Leibrente.
1441, den 21. December (Thom. apostoli).
Nach dem Calenberger Urkundenbuche VII, 189. — Cfr. Original - Urkunde desKlosters Wennigsen (No. 50) auf Königl. Archive zu Hannover. — Diplomatar vonWennigsen, S. 482 auf Königl. Archive zu Hannover.