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Sammlung von Regesten zu einer Familien-Geschichte der Herren von Alten : 1182 - 1600
Entstehung
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Der Knappe Everhard von Aiten ist Zeuge, als Bischof Hartbert von Hildes- A°- 1209heim beurkundet, dass Graf Heinrich von Schladen den Zehnten zu Volkersem vorBockenem dem Kloster Holle überlassen habe.

1209, April 4.

Nach dem Derneburger Copiar auf Königl. Archiv zu Hannover, p. 16. Cfr.Lüntzel's Geschichte I, 517.

Eberhard von Alten, anscheinend Knappe, ist Bürge (ex parte episcopi), a°-1210als Bischof Hartbert von Hildesheim beurkundet, dass Bitter Ulrich von Steinberg undseine Brüder drei Hufen im Dorfe Lutehingesem (Lotingessem bei der Trillke, südlichvon Hildesheim), jede 30 Morgen messend, welche sie vom Stift zu Lehen gehabt, fürachtzig Mark dem Hospital St. Johannis in Hildesheim überlassen.

1210, den 22. Juni (X Kai. Julii).

Nach Wiirdtwein's Nova subs. dipl. 1, 283. Cfr. Gebhardt, Sammlung vonAbschriften IV, 414. Lüntzel, Geschichte der Diöcese und Stadt Hildesheim II, 194und I, 517.

Eberhard von Alten ist Zeuge, als Bischof Hartbert von Hildesheim seinem A°- 1210serviens Bertold Ostermant 3 '/ 2 Hufen zu Volstede (Valstedt bei Detmar), welche zumbischöflichen Schulzenhofe zu Orsleben gehörig, auf Bitten des Erich von Wantzlebenüberlässt.

Actum in domo nostra Nigenstede, 1210, den 6. December (VIII Id. dec.).

Nach dem Grossen Diplomatar des hildesheimischen Domcapitels, p. 437, No. 663. Cfr. Lüntzel's Geschichte der Diöcese und Stadt Hildesheim I, 517. Gebhardt,Sammlung von Abschriften IV, S. 414.

Dietrich von Wilkenburg (Welekenburg) ist Zeuge, als Graf Conrad von Boden a°- 1215mit Zustimmung seiner Gemahlin und seiner Kinder dem Kloster Marienwerder ein GutAlmannesbrohe" genannt, schenkt.

Lauenrode, 1215, Mai 25. (VIII Kalendas junii vel XXIII. [Es fehlt wahrscheinlichdie Maij eine der Datenbestimmungen ist falsch.])

Nach dem Calenberger Urkundenbuche VI, 4.

An merk. Das Dorf Wilkenburg erscheint neben Hemmingen, Bettensen und Ihme schon in einerUrkunde de 11381140, worin dort gelegene Grundstücke, die einem Thüring gehört,durch dessen Erbin Rasmoda, einer Verwandten der Grafen von Waltingerode, an denBischof Siegward von Minden überwiesen wurden im Gerichte des Grafen Hildebold vonRoden, abgehalten am westlichen Ihme-Ufer im Marstem-Gau.

Cfr. Origg. Guelff. III, 485.

Die Bitter Dietrich von Wilkenburg (Welekenburg) und Rufus Ludolf, a°- 1218Schänke des Bischofs von Minden, hatten dem Kloster Nenndorf einen Zehnten zu Wellje(im Kirchspiel Liebenau) verkauft. Propst Walter von Nenndorf erhielt damals vomBischof Conrad von Minden das Obereigenthum über diesen Zehnten, sowie über3 andere geschenkt.

1218.

Nach Holenberg's Ilojaer Urkundenbuche VI, Nachtrag No. 31 (6 b ). Cfr.Wippermann''s Reg. Schaumb. No. 103".

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