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A° 1223.
UmA°- 1225.
Everhard von Alten*) und Dietrich von Wilkenburg (Welkenborg) sindZeuge, als Graf Conrad von Lauenrode dem von seinem Vater, Grafen Conrad vonRoden erbauten Kloster Marienwerder die Vogtei über die Güter im Dorfe Letterschenkt und dem Kloster den Besitz der demselben von seinem Bruder Hildebold zurselben Zeit geschenkten Vogtei über die Kirche zu Marienwerder bestätigt.
1223.
Nach dem Calenberger Urkundenbuche VI, 9. — Cfr. Cal. Urkb. VI, 1.
Dietrich von Wilkenburg (Wolkenburg) ist Zeuge, als Graf Conrad von Rodendem Kloster Marienwerder auf drei Jahre den Zehnten zu Havelse (im KirchspielMarienwerder) verpfändet und mit seinem Sohne Conrad in die Hand des Grafen Bern-hard von Poppenburg, des Ludolf von Lohnde und des Hildebrand von Herbergengelobt, seinen Contract zu erfüllen.
Gegeben bei Erbauung der Veste Ricklingen. — Ohne Jahr.
Nach dem Calenberger Urkundenbuche VI, 3.
Ao^lHö 18 In diese Zeit wird die Urkunde fallen, in der Eberhard von Alten neben Hilde-brand von Herberge und Conrad von Landsberge Zeuge ist, als Graf Conrad vonRodenh (sie) den Grafen Heinrich von Hoja die Grafschaft juxta Mindam resigniertund erklärt, dass alle diejenigen, welche daselbst bisher Lehngüter von ihm besessen,diese jetzt vom Grafen von Hoja zu Lehen nehmen sollten.
Frühestens 1225.
Nach Hodenberg's Iloj. Urkb. I, 3.
ao. 1230. Die Ritter Everhard von Alten (Aleten) und Dietrich von Wilkenburg(Welekenborg) sind Zeugen, als Graf Conrad von Roden mit Zustimmung seiner MutterHedwig, seiner Gemahlin Afrodisia und seiner Brüder Conrad und Heinrich dem KlosterMarienwerder auf Wiederlöse fünf Hufen Landes zu Letter (im Kirchspiel Seelze, AmtsBlumenau) verkauft.
1230.
Nach dem Calenberger Urkundenbuche VI, 13.
Ao-1230. Der Ritter Everhard von Alten leistet für den Grafen Conrad von Lauenrode
Bürgschaft, als dieser dem Bischof Conrad von Hildesheim, welcher dem Grafen Conradfünfzig Pfund Pfennige bezahlt hatte, verspricht, die kleine Grafschaft**), welche nachseinem Tode der Kirche Hildesheim heimfällt, bei Strafe des Verlustes derselben undder obigen Summe weder durch Verpfändung, noch durch Verleihung, noch durch Ver-kauf der Kirche zu entfremden oder zu belasten und sie Niemandem als dem zeitigenBischöfe zu verkaufen.
1230, Juni 2 (IUI Non. Junij. Pontificatus nostri anno nono).
Nach Sudendorf s Urkundenbuche I, 12. — Original - Urkunde im Königl. Archivzu Hannover. — Im Auszuge abgedruckt: bei Gruben, Origines Germaniae Tom. II,p. 346 (mit falschem Jahr 1235) und im Urkundenbuche der Stadt Hannover No. 6.
*) Da Everhard von Alten dem Dietrich von Wilkenburg, der schon A°- 1218 Ritter ist, voran-steht, so war er damals auch schon Ritter. Heide werden nicht als Brüder bezeichnet.
**) Die Freien vor dem Nordwalde, die ehemaligen Freien der Amtsvogtei Ilten (cfr. Fiedelerim Correspondenzblatte des Gesammtvereins VI, S. 68).