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Gefahr, Wenn er auch in derselben umkommt, ist sein letzter Athemzug doch für das Glück desVaterlandes, Hat er in fremden Ländern die gewöhnlichen Beschwerde» des Krieges alücklich über-wunden, wie wenig fürchtet er sie in seinem vaterlande! Größere Vortheile bei anderen Mächtenkönnen ihn nicht zurückhalten, wenn ihn das eigene Land braucht; und er opfert sich am liebsten demWohle seiner Mitbürger,
Der Major Tggers traf das schwedische k.ager zu Borgo. So weit war man von der Grenze,die man vertheidigen sollte, zurückgedrängt. Zwei Zahre früher*) war er zum Hauptmann in derschwedischen Lortifikation avaucirt; hier wurde ihm aber sogleich der Platz als General-llZuartiermeister-Lientenant anvertraut. Diese Thre befriedigte ihn doch wenig, da er sich beunruhigte, nichts für dasHeil des Vaterlandes thun zu können, Reberlassen wir der Zukunft, die Ursachen der schwachenFührung dieses Krieges zu beurtheilen, die dem uralten schwedischen Heldenmuthe, der am Anfang desKrieges zu Wilmanstrand auf so lobenswertbe Weise zeigte, daß er nicht erloschen war. so wenig ent-sprach, Das schwedische Volk war noch immer von demselben Tifer beseelt, Alles für sein Vaterlandzu opfern; allein man hatte sich in den Wirkungen einer Regierungsart geirrt, welche die Verteidigungdes Landes unmöglich machte, wo Befehlshaber dem Dienstalter nach erwählt wurden, und wo dasHauptsächliche, der Gehorsam, oft nicht zu erzielen war.
Die Weisheit der göttlichen Vorsehung hat dennoch Schweden immer wunderbar beschützt, Ginnicht so vortheilhafter Krieg wird auf eine für das Mich höchst glückliche Weise geendet; es wirddadurch aus der Sclaverei fremder Mächte befreit, die einige Mitbürger, des Unglücks alter Zeitenvergessend, hervorzurufen im Begriff waren. Der gute König Adolf Friedrich wurde zum Thronfolgererwählt und so dem Reich eine neue Königsfamilie gegeben, in der Vorsehung Gottes bestimmt, denalten Glanz des schwedischen Ruhms für die Zukunft wieder herzustellen. Diese Wahl stimmte mitdem Wunsche verschiedener Mächte doch nicht überein und das Mich wurde von einer anderen Seitekriegerisch bedroht. Zur Verteidigung des Vaterlandes wurde in Bohuslän eine Armee zusammen-gezogen, linser Tggers. der schon bei seiner Mickkehr aus dem sinläudischen Feldzuge zum erstenOber-Adjutauteu ernannt war, that hier bei dem Befehlshaber Sr, seligen Trcellenz Herrn Neichs-rath Grafen von Rosen als Adjutant Dienst,
Tr untersuchte zugleich die Grenze gegen Norwegen und machte eine Karte über alle Pässe durchwelche Truppen von einer der beiden Seiten einbrechen könnten, weswegen er auch postirunge» einrichtete.Unterhandlungen machten inzwischen auch diesen Unruhen ein erwünschtes Tnde Dem großen v-taats-manne, Sr, Trcellenz dem Reichsrath rc. w. Herrn Grafen Tessin, dessen Tifer für das Glück seinesVaterlandes während des Lebens oft durch Tadel undankbarer Laudsleute belohnt wurde, der aberbei den Nachkommen wohlverdiente Thrfurcht genießt, gelang es, die Freundschaft unter den benach-barten Mächten wieder herzustellen.
Das Vaterland hatte also wiederum Frieden und Tggers erhielt Trlaubniß noch einmal inseinen alten Dienst nach Sachsen zurückzukehren. Dort finden wir ihn sogleich mit Kriegsthaten be-schäftigt, Gr wird von seinem Könige, der sich jetzt mit dem Wiener Hofe verbunden hatte, zuralliirteu Armee nach Brabant geschickt, wo er einige Zeit verblieb. Noch in demselben pahre jedocherfolgte seine Zurückberufung, da der sächsische Hof beschlossen hatte, dem Wiener eine ansehnlicheHülfe zu leisten zur vertheidiguug Böhmens, das jetzt in dem vom Konig von Preußen angefangenenKriege erobert war, Ts gelaug auch den verbündeten österreichischen und sächsischen Armeen, denpreußischen Helden zu bewegen, sich diesmal aus Böhmen zurückzuziehen und man war im Begriff,in seine eigenen Länder einzufallen. Hier diente Tggers als General -Adjutant des die sächsinben c>.ruppencommandirenden Befehlsbabers, Herzogs von Sachsen-Weiszenfels, zugleich war ihm der Befebl überden damaligen Fortisikations-Feld-Ttat aufgetragen. Da die verbündeten Heere sich über den Tlbe-
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