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figur Hatto, den köstlichsten Schlaf. Pank ä Mousson machte, wenigstens der alterthümliche Ularkt,den ich van meinem Tygne aus mir ansah, keinen üblen Tindruck. Dort traf auch der Tompaanie-führer Premierlieutenant von Lüderitz wieder die Tompagnie. Am 6. November marschirten wir vonPont ä Akousson nach Nancy. Wir hatten in erstgenannter Stadt eine grosse Anzahl marschunfähiaerLeute zurücklassen müssen. Dieser auffallende Abgang gerade an Fußkranken ist wohl dem schnellenWechsel zwischen dein ruhigen Leben im Lager vor Metz und den langen Märschen aus festen Chausseenzuzuschreiben. Mir wurde trotz meiner sehr bösen Füße das Marschiren leichter, da ich nur kurzeZeit vor Metz gelegen hatte und auch in meinen Kräfte» nicht so reducirt war, wie die alten Truppen.Doch hoben sich diese Zustände bei dem guten Wetter und den regelmäßigen Märschen bald, wie jafür den Gesundheitszustand einer Truppe nichts besser ist, als regelmäßige Märsche bei auter Ver-pflegung, und letztere hatten wir.
Das Wetter und die Gegend waren prächtig; der Marsch dauerte bis -s Uhr Nachmittaas,wo wir jedoch noch vor der Stadt warten mußten, weil die (Quartiere nicht gemacht waren. Icherhielt mit vielen andern ein gutes (>Zuartier in einer Schenke Nue Notre-dame Nr. 27, wo sogar einBett mir zur Verfügung stand. In diesem (Quartier mußte ich nun anfangen, tüchtig französisch zuspreche», so weit es eben ging, denn Niemand verstand deutsch und die Kameraden schoben mich, wieselbstverständlich, als Dolmetscher vor. Der 7. November, ein Montag, war Nuhetag, doch habe ichvon dein schönen Nancy nicht viel gesehen, da meine Füße mir völlig den Dienst versagten und nachder Nachtruhe meine Beine so steif waren, wie nach einem langen Krankenlager. Mit aller Anstren-gung nur schleppte ich mich zum Stanislaus-Platze, denn einen der letzten Polenkönige, StanislausLeszczynski, wollte ich doch gesehen haben. Dort traf ich einen Schulbekannten, den Sohn des Apo-thekers Brande aus Lsannover, doch war ich zu großen Feierlichkeiten nicht aufgelegt und suchte frühmein Lager auf.
Am 8. November verließen wir Nancy und kamen nach anstrengendem Marsche nach einemgroßen Dorfe, Vroncourp) mit Namen, wo in einem guten Tsuartier die braven Leute an mich dieFrage richteten: lNos-vous cluKiens?« Welch' schreckliche Schilderungen mochten diesen naiven Land-leuten von uns entworfen sein?
Im genannten Dorfe hatten übrigens nur die 7. und tl. Tompagnie gelagert, der Nest desBataillons wahrscheinlich in Vezelise. So mußten wir denn am folgenden Eage einen großen Marschmachen, ehe wir die andern Tompagnie» trafen. Nach der Vereinigung setzten wir bei sehr hügeligemTerrain und kaltem Nebelwetter den Marsch fort, der uns Abends in's (Quartier in einem Dorfsbrachte, dessen Namen ich nicht notirt habe. Bei der Vereinigung des Bataillons am Morgen waruns mitc?etheilt, daß das dritte Torps auf de» Feind gestoßen^) und die Gegend mit Franctireursangefüllt sei, weswegen wir seitdem mit Vorsichtsmaßregeln marschirten und keine (Quartiermachermehr voranschickten. In unserm Dorfe wurden viele Waffen vorgefunden und zerschlagen, sonstmachten die Leute einen friedlichen Tindruck.
Da, als wir eben unser Abendessen bereitet hatten, es mochte sj Uhr Abends sein, wurdeallarmirt. Wir stürzten auf den Allarmplatz, die Tompagnie wurde formirt und fort ging es in dieNacht hinaus.
Dieser Nachtmarsch, welcher uns durch die Ausläufer der Vogesen um 2 Uhr Nachts nach Neuf-Thäteau brachte, ist der bei weitem anstrengendste gewesen, den ich mitmachte. Wir waren s7 Stundenmit kurzen Unterbrechungen auf den Beinen und schliefen die letzten Stunden fast im Marsche. Umeinen Theil der sehr ermüdeten Soldaten nur fortzubringen, wurden überall Wagen requirirt, dasGepäck zu fahren, und dennoch blieb fast die bfälfte liegen. Ich habe meinen Gornister getragen,
Vielleicht Vrecourt am lllonzon mit soa Einwohnern,-ch Bei Thanmont hatten nndedentendc Gefechte stattgefunden.