Rrästen stand. Hatte man dann eine Nacht sanft geruht und rief der Trommelwirbel zu neuemLeben, Raffeekochei? ?c., dann dampfte das Stroh stärker, wie warm gejagte Pferde im Winter, ch>?diesen wenig erquicklichen Verhältnissen verlebte ich jedoch nur noch acht Tage, während dieser Zeitverlief ein Tag wie alle Tage. Morgens um 5 Uhr Reveille! wir traten mit Sack und Pack andie Gewehre, wurden verlesen und konnten dann in die Hütten zurückeilen, um Raffte zu kochen.Dann wurde in die Schanzgräben oder auf wache gezogen. Trstere wurden unter der Leitung vonPionierosfizieren ausgeworfen, um uns bei unserer geringen Stärke in der vertheidignng gegen einenAusfall der Franzosen Stützpunkte zu gewähren. Auch Nachmittags wurde geschanzt und AbendsTommandos in die nahen Dörfer Malroy, Charly, Thieulles, vany gesandt, um Stroh für das Lagerzu holen. Diese Tommandos fanden täglich statt, da das Stroh in großen Massen verfaulte, »nd warenmeistens der Grund zu Scencn mit den weinenden und schreienden Besitzern, welche das Zbre nichthergeben wollten. Die Franzosen, in deren unmittelbarer Nähe, unter scharfer Bedeckung unsererseits,diese Requisitionen ausgeführt wurden, störten uns nicht. Sie verhielten sich bis aus sehr tnmnltuöseNeveille und Zapfenstreich, von Zeit zu Zeit auch unschädliche Shrapnelschüsse, sehr ruhig. Metz lagin grauen Nebel gehüllt in der Ferne und bei dem andauernden Regen sahen wir manchmal nichtsvon der Festung. Sehr erträglich war die Zeit für mich durch die Güte der Tompaanie - Offiziere,*)welche mich häufig Mittags und Abends zu sich luden, wo bei heißein Grog und lustigen Gesprächendes Schmutzes und Regens vergessen wurde.
Da capitnlirte Rietz am 28. Gctober, nachdem am 27. Abends in Schloß Frescaty zwischenden Generalen Zarras sranzösischerseits und von Stiehle deutscherseits der Abschluß der Rapitnlations-Verhandlungen stattgesunden hatte, wir erfuhren die Nachricht beim Schanzenbau und waren außeruns vor Freude. Zetzt stand das Lude des Bivouaks bevor und neue Märsche in bessere Gegendenwürden uns diese Zeit vergessen machen. So dachte ein Zeder!
Am 2s). Gctober Morgens Uhr verließen wir unser Lager und marschirten nach dein DorfeGIgy, wo die s(f. Rorporalschast, welcher ich angehörte, Ouartier, nämlich einen Pferdestall, bekam,einen trockenen, schönen, geräumigen Stall, in dem wir uns einrichteten und nun vor allen an diegründliche Reinigung unseres Zeuges und unserer Waffen gingen. Nachmittags war kein Dienst undich ging zur Mosel hinab, von wo ich in der Ferne Metz und da das Wetter besser geworden war,auch das herrliche Thal des Flusses entlang sehen konnte. Längs des Flusses zogen in unabsehbarenRolonnen die kriegsgesangenen Truppen aus der Festung. Die Neugierde trieb mich näher heranund sah ich nun aus unmittelbarer Nähe die Regimenter. Herrliche Truppen, Znfanterie undTavallerie, Artillerie und Train, Alles am friedlichen Stabe. Den Regimentern voraus zogen dieMarketenderinnen, in die Farben der betreffenden Regimenter gekleidet, unbefangene ältere und jüngereDamen, von denen manche die Medaillen von Algier, der Krim und den italienischen Feldzügentrugen. Die Artillerie gefiel mir gut. Riesige, gewaltige Rerle, zum Theil mit grauem Haar undweißen Bärten, die Brust mit Orden bedeckt, zeigten sie auch in ihrer traurigen Lage, daß sie dieTlite-Truppe des Raiserreichs gewesen waren. Zch mußte unwillkürlich der alten Garden des erstenNapoleon gedenken. So hatte ich mir die Sieger von Tylau, Wagram, von Borodino vorgestellt.Tin Theil dieser Truppen bezog außerhalb der Festung ein Lager und wir wurden zur Bewachnngcommandirt. So stand ich in der Nacht von? Is. Gctober zun? f. November auf Posten an derMosel; es war eine schaurige Nacht, Sturm und Rege??. Feuer konnten wir nicht habe??, da derSturm dasselbe stets wieder löschte und so krochen wir, wenn wir voi? Posten abgelöst wurde??, zu Foder 3 zusammen hinter Trdausrvürsen, die aus der Zeit der Belagerung stammten. Die Franzosenwaren die ganze Nacht ii? Bewegung, sie hatte?? ohne Frage gar nicht die Absicht gehabt zu schlafe??,
Ts wäre?? die Lieutenants Lsser und Friedrichs sHanptin. Füs.-Regt. Z6), der künstlerisch bekannte viceseld,webe! Grotjobann aus Düsseldorf und die Fähnriche von Brozorvski sHauptin. Z.-R. N2) und Rerrmann ich).