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sahen sich Frankreich, Baiern und Spanien, denen auch Sachsen beitrat, im Interesse ihrer Angeleqen-heit veranlaßt, mit Preußen ein geheimes Bündnis; ;n Rymphenbnrg ;n schließen im Mai desJahres Das verbündete französisch-baierische Heer fällt in Ober-Oesterreich und Böhmen ein
und nimmt in Verbindung mit den Sachsen, bei denen auch Tggers sich befand, Prag,
Die Folge dieses Sieges war die Wahl des Rurfürsten Karl Albert von Baiern zum deutschenAaiser als Rarl VII, Diesen in Frankfurt stattfindenden Feierlichkeiten wohnte Tggers ebenfalls bei alsBegleiter des Grafen Friesen, nachdem er von Mitte Gctober ab nach Schweden beurlaubt gewesenwar, wohin ihn der kurz zuvor erfolgte Tod seiner Mutter*) gerufen hatte.
Unterdessen war die Kaiserin Maria Theresia nach Ungarn geeilt, hatte die Magyaren fürihre Sache zu entflammen gewußt und ein Bündnis mit England geschlossen; die neu aufgestelltenHeere drangen siegreich in Baiern vor, vertrieben Rarl VII, und belagerten die Franzosen in Prag,Eggers, der auch noch diesen Theil des Krieges mitgemacht hatte, mußte nach wenigen Wochennach Schweden eilen, wo des zwischen seinem vaterlande und Rußland ausgebrochenen Krieges halberseine Dienste gefordert wurden.
Die Verhältnisse Schwedens zu jener Zeit waren äußerst trostlose. Unter Ulrike Eleonore undihrem Gemahl Friedrich von Hessen war das schwedische Reich nur dem Ramen nach eine Monarchie,denn die Herrschaft lag gänzlich in Händen der großen Adelsfamilien. Diese Aristokratie oder Oligarchiebestand ans Kenten ohne Ehrgefühl und Patriotismus, die sich fremden Staaten verkauften und den-jenigen Höfen dienten, von denen sie die größten Summen zogen. Räch dein Abschluß der schmach-vollen Friedensschlüsse, wodurch die Eroberungen ihrer großen Könige bis auf ein Stück deutscherErde geopfert wurden, verkauften sich die einen, Graf Gyllenborg an der Spitze, an Frankreich, dieandern, unter dem Grafen Horn, an Rußland, Jene bezeichnete man als „Hüte", diese schalt man„Mützen"; beide Parteien haßten und verfolgten einander auf's Blut,
Beim Ausbruch des österreichischen Erbfolgekrieges wünschte die französische Negierung Ruß-land zu beschäftigen, um es von einem Anschluß an Maria Theresia abzuhalten, Sie bewirkte durchihre Anhänger in Schweden, daß die Reichsstände an Rußland den Krieg erklärten, wozu die Ermor-dung eines schwedischen Gesandten durch russische Soldaten die Veranlassung bot.
In dieser Verfassung und bei solcher Lage der Dinge traf Eggers sein Vaterland, die Armeein den traurigsten Verhältnissen, da der herrschende Adel die Subsidien-Geldcr Frankreichs unter sichgetheilt hatte. Den Zuständen entsprachen bald die Erfolge,
Die Schweden wurden bei Willmannstrand in Finnland schimpflich auf's Haupt geschlagenund bei Helsingfors so eingeschlossen, daß sie in ihrer Rathlosigkeit ganz Finnland den Russen hättenpreisgeben müssen, wenn nicht die Kaiserin Elisabeth unter der Bedingung, daß das Unrecht**) ander holstein-gottorpschen Linie des Oldenburger Hauses wieder gut gemacht werde, im Frieden zu Aboihre Forderungen herabgestimmt hätte.
Eggers, der zuerst bei der Armee in Finnland als General-Onartiermeister-Lieutenant gestandenhatte, wurde nach Stockholm zurückgerufen und von dort im Anfang des Jahres dem General
en ckek von Rosen, der mit einer Armee in Bohus und Skane (Schonen) stand, als erster Adjutantbeigegeben. In dieser Stellung hatte er die Grenze von Swinesund bis nach lvermland hinein zurecognosciren, eine Karte derselben zu entwerfen und unter Berücksichtigung der Zugänge von Westenher die Aufstellung der Armee auszuarbeiten,***)
ch Dieselbe starb im September
"ch Bei Karls XII, Code war nicht sein Reffe, Karl Friedrich von Holstein - Gottorp , sonder» die Schwesterdes verstorbenen, Ulrike Eleonore, durch einen Staatsstreich als Königin proklamirt,
-"ch Ans dieser Zeit liegen eine Reihe Briefe vor, die beweisen, das; E. durch seine Thätigkeit und die Ver-hältnisse nicht befriedigt war.