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1 (1879)
Entstehung
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182
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I). Bibliotheken, denen die Familiengeschichte überwiesen wurde.

1. Stadtbibliothck zu Homburg.

2. Großherzoglichc RegiernngSbibliothek zu Schwerin.

3. Landcsbibliolhck zu Rostock.

4. Großherzoglichc Bibliothek zu Neu-Strelitz.

5. Königliche öffentliche Bibliothek zu Hannover.

6. Königliche Universitätsbibliothek zu Kiel.

7. Große Königliche Bibliothek (Det Store Kongclige Bibliothek) zu Kopenhagen.

8. Königliche Bibliothek zu Berlin.

9. Bibliothek des Vereins Herold zu Berlin.

10. Bibliothek des Stadtarchivs zu Zwanzig.

IZ. Aufforderungen und Mitthcilnngrn.

Nachdem ich nun zum Schlüsse meiner Arbeit gelangt bin, verfehle ich nicht, die geehrtenFamilienmitglieder aufzufordern, erstens die in ihrem Besitze befindlichen Familicllpapiere,wenngleich sie durch den Druck vervielfältigt sind, sorgfältigst zu bewahren. Sie sind die urkund-lichen Quellen und Belege vorstehender Arbeit. Ich hoffe zu geeigneter Zeit die Zustimmungder Vettern zu erlangen, diese sämmtlichen Papiere und die von mir gesammelten zu einem Ganzen,zu einem gemeinschaftlichen wohlgeordneten Familicnarchive zu vereinigen; es würde diesesbeitragen zur C o nserv irn n g und vor'allen leichtern Benutzung der Papiere, die so zerstreut,hier ein Stuck und da ein Stück, leicht verloren gehen, vor allen aber für eine Bearbeitungungemein umständlich und schwierig zu erlangen sind. Es ließe sich auch vielleicht ein Modusfinden, dieses unser späteres Archiv einem größer» städtischen Archive, einer Bibliothek, dieGcneralogica sammelt und aufbewahrt, zu überweisen. Meine zweite Bitte geht dahin, mir,der ich genaue Listen über Geburten, Todesfälle, LcbcnSschicksale der Einzelnen weiter führenwerde, die betreffenden Neittheiluttgcn jederzeit gütigst zukommen zu lassen, oder aber, dieseBitte richte ich vor allen an die Familienväter, selbst in den einzelnen Linien Geburten :c. auf-zuzeichnen und Notizen über die Schicksale der Kinder, Bildungsgang, Stellung :c. nieder-zuschreiben. Nur der, welcher selbst eine Familiengeschichte bearbeitete, kann annähernd beurtheilcn,wie langsam, umständlich und schwierig jene Notizen zu haben sind, und wie sehr die an undfür sich große Arbeit durch cxistircnde Familicnnufzcichnungen unterstützt wird. Unsere Bäterthatcn es, und haben, ohne cS zu ahnen, mir große Dienste dadurch erwiesen. Möchten ihreSöhne ihnen gleichen, damit meine Nachfolger einst im Stande sind, die Fortsetzungen derFamiliengeschichte zu verfassen.

Im Lause des Jahres werde ich nun, nach vorheriger Oricntirnng über die günstigsteZeit und den passendsten Ort, die männlichen Mitglieder der verschiedenen Zweige auffordern,zu einem Familientage sich zu versammeln, damit l. die zu einem Znsammenhalt noth-wendige persönliche Bekanntschaft eingeleitet, 2. jene oben bercgtcn Punktebesprochen und 3. vielleicht ein von Zeit zu Zeit sich wiederholender Familien-tag in Aussicht genommen werde.

Schließlich kann ich es mir nicht versagen, an dieser Stelle nochmals bestens denjenigenFamilicnglicdcrn zu danken, welche mich bei meiner Arbeit unterstützten, den Männern sowohlwie den Frauen, denn gerade unter letzten: könnte ich einige nennen, die in ganz hervorragenderWeise und unermüdcter Ausdauer mit mir das Material herbeischafften.