Druckschrift 
1 (1879)
Entstehung
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1) Hans Ludwili Christian Wilhelm, gebaren 1804 zn Kiel, starb zu Altona 1826als ülud. stiri5 der Universität Göltingen.

2) Karl, geboren zn Kiel 1805, starb schon im Jahre 1807.

3) Antonie Juliane Luise, geboren zu Schleswig am 25. März 1808, wohnt nnver-mählt zn Itzehoe.

4) Theodor Leopold Sophns, geboren am 19. Deccmber 1811.

Friedrich Ludwig von EggerS wurde geboren zn Glückstadt am 5. Juni 1763.Er war seit 1787 Anöcnltant am Obcrgcricht zn Schleswig, seit 1796 Rath daselbst. Als solchervermählte er sich am 3. August 1802 mit Elisabct Margarethe Brnyn, Wittwe des verstorbenenAgenten Christian Johann Brnyn und Tochter des Major Johann Brnyn und seiner Frau Do-rothea Luise geb. Otte. Dieselbe gebar ihm keine Kinder, hatte aber ans erster Ehe eine Tochter,Elisnbet Epiphania, welche sich am 26. Mai 1810 vermählte mit Statins Friedrich, von Ma-theson, Chef der Grenadier-Compagnic des SchlcSwigschen Infanterie-Regiments. FriedrichLudwig von EggerS, ObcrgerichtS- und Etatsrath, starb zn Schleswig am 26. Octobcr 1812und wurde auf dem Domkirchhofc beigesetzt. Er gab ebenfalls verschiedene juristische Schriftenheraus. (Siehe „Kordes :c.")

Georg Wilhelm von EggerS, der jüngste Sohn Hinrich Friedrichs, wurde zn Glück-stadt den 13. März 1765 geboren, studirlc Jura und war seit 1792 königlich dünischer Ober-Jn-spector des Kronprinzen-Koogs in Südcrdithmarschen. Dann Landvogt der Insel Sylt, starber unvermählt, 48 Jahre alt, zn Tondern am 8. Juli 1816. Er schrieb die Lebensskizze seinesOnkels Christian Siegfried und gab ferner heraus „Versuch eines systematischen Lehrbuches desnatürlichen Staatsrechtes". Auch über ihn siehe „Kordes :c."

Soph u S Wilh el m Siegfried vonEggerS, der einzige Sohn des Heinrich Peter,war geboren zu Kopenhagen am 1. November 1805, folgte seinen Eltern nach Hamburg, wo erdurch Lehrer HanSunterricht erhielt, und bezog später die Universität Kiel, in welcher Stadt auchseine Eltern seit 1820 ihren Aufenthalt genommen hatten. Nach bestandenem Examen wurde erals Volontair in der damals cxistirendcn Ncntckammer zn Kopenhagen angestellt. Am 22. April1844 suchte er bei der Kanzlei um die Hardesvogteibcdienung in der Hvidding- und Norderrang-struphardc Amts HaderSlcbcn nach und findet sich in den von ihm nachgelassenen Papieren einzur Unterstützung dieses Gesuchs von der Ncntckammer ausgestelltes Zeugnis;, welches lautet:

„Der Candidat der Rechte S. W. S. von Eggers hat seit meiner Anstellung als Chefdes Forst- und Jagdcontoirö unter der Königl. Ncntekammer (im März 1841) bis jetzt ununter-brochen als Volontair an den Arbeiten in gedachtem Contoir Thcil genommen und wenn auchdie Führung des Hanptjournals seine Hauptbeschäftigung war, so hat er doch die Zeit, welchedieses Geschäft ihm übrig ließ, mit Beschäftigungen im Contoir nützlich ausgefüllt. Die ihmhier übertragenen Arbeiten hat er stets mit Lust, Ausdauer und großer Gewissenhaftigkeit, sowieauch zur Zufriedenheit seiner Vorgesetzten ausgeführt und kann ich ihm daher in dieser Beziehung,wie auch rücksichtlich seines übrigen lobcnswcrthcn Verhaltens nur das rühmlichsteZcngniß crthcilen."

Der Königl. Rcntekammcr Forst- und Jagdcontoir den 22. April 1844.

F. Wimpfen.

Die Stellung erhielt jedoch von EggerS nicht. Er wurde vielmehr auf ein Gesuchvom 18. October 1845 hin AnSgangS des Jahres als AmtSvcrwaltcr und Kircheninspcetor,

6) Koog ist eine eingedämmte dem Meere abgewonnene Morschlondschoft.Bilder oo» ihm sind im Besitze seiner Nachkommen.