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1 (1879)
Entstehung
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stände zu Hamburg, London, Buenos Ayrcs, Ncw-Aork, war mehrere Jahre in Hananna und istjetzt angestellt im Geschäfte der Herren Plock ck Comp, zu New-Jork.

Konrad Friedrich Julius, geboren zu Alfeld am 28. October 1832, hatte biszu seinem 14, Lebensjahre Privatunterricht, besuchte dann bis September 1848 das Gymnasiumzu Lüneburg und trat Michaelis 1848 als Eleve bei dem Postainte Osterode am Harz ein. Erstand von Ostern bis Michaelis 1849 zu Harburg, von Michaelis 1849 bis dahin 1851 beidem Postamt zu Hannover, von da bis Michaelis 1853 in Verden, von da bis Ostern 1855 inGoSlar und von Ostern 1855 bis 1, Juli 1856 in Hildcshcim, wo sein Onkel als Postmeisterund Chef des Postamtes lebte. Als Postsccrctair an daS Bahnpostamt zu Hannover versetzt,blieb er daselbst bis Michaelis 1859, stand bis April 1869 in Lüneburg und bis Ostern 1868wieder bei dem Postamt Hannover. Von 1868 bis zum Juli 1879 als Obcrpostsccrctair inEmden, wurde er wieder nach Hannover versetzt und im October 1875 daselbst zum Postcassircrund Vertreter des Postamts-Vorstandes ernannt. Derselbe ist vermählt seit dem 18. April 1876mit Marie Büttner (geb. den 39. August 1859), der Tochter des Kaufmanns Büttner zu Hil-dcshcim, welche ihm am 18. April 1877 den ersten Sohn Albert Eduard August Hermannund am 28. September 1878 den zweiten Gustav Karl Hermann Bruno gebar.

Christoph Gustav Wilhelm, gebore» den 17. Juli 1854, besuchte das Gymna-sium zu Schwerin bis inclusive Unterprima, diente als Einjährig-Freiwilliger bei der Artilleriedaselbst und wandte sich der Landwirthschaft zu. Zuerst in Salder bei Wolfenbüttcl, ist er seitMichaelis 1877 auf der Domäne Ampfnrt unweit OsckwrSlcbcn.

Friedrich Georg Arnold, geboren den 6. Mai 1856, absolvirte das Gymnasiumzu Schwerin und begab sich, nachdem er seiner Militairpflicht bei der Artillerie daselbst genügthatte, zum .Unckinin aicliilecturao ans das Polytechnicnm nach Hannover. Dieses vertauschteer October 1877 mit dem in München. Nachdem er von dort ans größere Reisen zum Zweckeseiner Ausbildung, unter andern nach Italien, gemacht hatte, begab er sich nach Berlin zumBesuche der Bauakademie.

Arnold Friedrich Ludwig, geboren den 1. August 1864, besuchte das Gymnasiumzu Essen und jetzt, nach Uebcrsiedclnng der Eltern, dasjenige zu Münster.

Hermann Konrad, der älteste Sohn des Amtshauptmanns Konrad Eggcrs vonMeinersen, wurde den 24. November 1851 in genanntem Orte geboren. Anfangs von Haus-lehrern unterrichtet, von denen der Uancl. tbeol. G. Baring, jetzt Pastor zu Alfeld, einen be-sonders guten Unterricht erthcilte und eine strenge Disciplin hielt, kam derselbe Ostern 1865aus das Lyccnm nach Hannover, wo er im Hause seiner Großeltern mütterlicherseits wohnte undin dem alten Geheimen Kammcrrath Kcstner ein ebenso würdevolles Vorbild als liebevollenBerathcr und Leiter hatte. EggcrS besuchte das Gymnasium bis Ostern 1879, wo er, schon seit1866 fest entschieden, Soldat zu werden, die Schule nach einjährigem Besuch der Prima verließ,um nach kurzer Privatvorbcreitnng sich zum Fähnrichscxamcn in Berlin zu melden. Mittlerweilewar der deutsch-französische Krieg ausgebrochen, die Examina waren sistirt, und so trat derselbeam 27. Juli 1879 ohne vorher abgelegtes Examen in das 4. Westfälische Infanterie-RegimentNr. 17, welches zu Celle und Lüneburg garnisonirte, ein, in der Hoffnung noch mit dem mobilenRegimcntc nach Frankreich marschircn zu können. Die Hoffnung verwirklichte sich nicht, sonderndem Ersatzbataillon überwiesen, mußte Eggers von Ende Juli bis 12. October eine volle Re-kruten-AnSbildnngöpcriode durchmachen, eine Zeit, die demselben, unter den steten Nachrichtenvom Kriegsschauplätze, als eine Ewigkeit erschien, sich später aber in ihren Folgen ausgezeichnet,die Maßregel als von den Vorgesetzten sehr weise angeordnet erwies.