— 533 —
nöthiger Bücher, als: Katechismus, Gesangbuch und Bibel für arme Schulkinder verwandtwerden; auch soll, wenn arme Waisenkinder vorhanden, diesen nach alleinigem Ermessendes Pastors das Schulgeld gegeben werden. Im iiussersten Notht'all kann auch 1 Thlr.zur Anschaffung von Communion-Wein verwandt werden.
(Mit Uslar'schem Siegel.)
1733, April 12. Sennickerode. 1092.
Orig. im Besitze des Frhrn. H. von Uslar-Gleiclien zu Dresden.
Hans Heimart von Usslar, Oberstlieutenant, senior fam., belehnt Andreas JoachimWeber zu Hamburg als den Aeltesten mit einer Hufe Landes und 2 Wiesen vor Pedelbei Seesen.
(Siegel ab.)
1739, August 11. Freiburg. 1093.
W. v. d. Decken, die Familie v. d. Decken, 4. Äbth., S. 140.
In dem, unter den Erben der Majorin Goele v. d. Decken geb. von Ivorff, als: demMajor v. d. Decken zur Laak und dem Oberstlieutenant Hans Heimart von Uslar und dessenEhefrau geb. v. d. Decken geschlossenen Erbvergleiclic erhält letzterer die in der Urkundenäher bezeichneten Höfe, Ländereien u. s. w., deren jährliche Erträge in Summa mit633 Thlr. 40 Seh. angegeben sind.
1740, Septbr. 11. Sennickerode. 1094.
Copie im Familien-Lelins-Archive.
Hans Heimart von Uslar, Oberstlieutenant, belehnt als senior fam. nach Absterbendes llofgerichts-Assessors Christian Philipp Probst inhaltlich der Refutation vom 13. April1737 den Gerichts-Director Ludolf Grauzin für sich und seine männliche Descendenz mitunsern Burgfrieden, 3 Hufen Landes und einem Sattelhofe in und vor dem Dorfe Engeladenebst Zubehörungen, mit der Capelle St. Johannis Baptistae zu Gandersheim, mit 1 Hufearthaftigen Landes in der Feldmark vor Nienstedt, einer Wiese bei der Nette, mit 6 iMorgenarthaftigen Landes auf dem Iletter (Hopter?), auch mit den Uslar'schen Afterlehen im GerichtStauffenburg, als: mit dem Gute zu Ildehausen, 1 Hufe Landes und 2 Wiesen-Plätzen zuPedel, mit 2 Hufen Landes in und vor Seesen, mit 2 Hufen Landes vor Ackenhausen, mitL> Hufe vor Pedel und mit 31/ 2 Hufen zu Pedel und vor Seesen.
1755, Febr. 15. Gelliehausen. 1095.
Copie daselbst.
Ernst Bernhard von Zenge cedirt seinen Antheil an den halbschiedlichen Revenuenund Aufkünften von Sieboldshausen seinem Vetter, dem Drost und Licent-Commissair FriedrichLudwig Ernst von Uslar gegen Zahlung von 1366 24 mgr., und quittirt darüber.
1763, Febr. 24. Appenrode. 1096.
Beglaub. Copie daselbst.
Ernst von Uslar, Friedrich Wilhelm von Uslar und Adam Friedrich von Uslar verkaufenmit Zustimmung ihrer Mutter Ernestine Magdalene geb. von Hanstein dem Müller NicolausLockemann in Benniehausen ihren daselbst habenden vierten Theil Frucht- und Flachszehntenwiederkäuflich für 700 Thlr. Gold.
1768, Juli 11. Alten gleichen. 1097.
Copie daselbst.
Johann Friedrich Moritz von Uslar, Major, belehnt als senior fam. für sich, seineLehnsfolger und Erben mit Wissen und Willen seiner Vettern auf die nach Absterben derHerren von Niehaus erregten 7 Fälle den Hauptmann Wilhelm Wedekind Götz von Olenhusenals den Aeltesten mit 3 freien Sattel- und Burghöfen in der Stadt Uslar nebst Zubehörungen;mit dem Korn- und Flachszehnten zu Dinkelhausen und den zu Schoningen und jenseitsder Schlarpe; mit 4 Meierhöfen und 8 Kothhöfen zu Schoningen; mit der Mühle daselbst;