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1 (1888) [Hauptbd.]
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1572, März 31. 981.

Cleniens-Milwitz'sches Familienbuch im Archive der Stadt Erfurt, S. 384.

Ludolf von Uslar, als der Aelteste, belelmt mit Bewilligung seines Bruders Melchior

aus den Gütern zu Dudenborn, welche ihre Familie seit 300 Jahren vom Stifte Quedlinburgzu Erbmannslehn besitzt, aber gänzlich verödet waren, den Joachim Seigen, kurmainz.Amtmann zu Gieboldehausen, mit dem Kirchlehn, 2 Vorwerken von 9 Hufen Landes undder Teichstette in der Wüstung Dudenborn.

1573, Mai 29. 982.

Vaterl. Archiv des hist. V. f. Nieders., 1842, S. 317.

Ludolf und Melchior von Uslar besiegeln mit vielen Anderen die Urkunde der Land-stände, worin diese dem schiedsrichterlichen Vergleiche beitreten, welchen Herzog Erich d. ,1.von Braunschweig-Lüneburg in Folge Kaiserlicher Intervention mit seiner Gemahlin Sidonieüber die der Letzteren von Erich verweigerten lleirathsgüter und das Witthujn am Hauseund Gericht Calenberg geschlossen hatte.

1575, Febr. 28. Quedlinburg. 983.

Lehnbuch der Aebtissin Elisabeth von Quedlinburg de 1574 u. ff. im Staatsarchive zuMagdeburg s. R. Stift Quedlinburg, III, Anhang Nr. 37, fol. 88, 89.

Lelmbrief der Aebtissin Elisabeth II. zu Quedlinburg für Ludolf von Usslar u. s. w.über Bernsrode, Dudenborn, Immigerode, Desingerode, Seeburg, Westerode, Garvelingerode,Edingerode, Tastungen, Wildungen, Crebisserode, Campe, Minnigerode, Kodiken etc.

1576, Septbr. 17. 984.

Orig. Staatsarchiv zu Hannover.

Herzog Erich d. J. von Braunschweig-Liineburg belehnt Ludolf von Usslar, des sei-Wedekinds Sohn, als den Aeltesten, sowie die Söhne seines sei. Bruders Melchior, als:Dörfeldt Wolf, Wilhelm. Hans Georg, Christoph und Moritz Wedekind mit dem alten Hauseund ganzen Schlosse zu den Gleichen nebst allen in der Urkunde genannten Zubehörungen.

1578. 985.

Orig. im Besitze des Frhrn. H. von Uslar-Gleichen zu Dresden.

Meierbrief der Margarita geb. von Ohlenn, Melchior vonn Uslers sei. Witwe, für sich,ihre unmündigen Kinder und Söhne, mit Hannss Friesen Uber Länderei, Haus, Hof undWiesen vor dem Streitholze auf 9 Jahre.

Für den minorennen Sohn Dorfelt Wulf besiegelt Margarita's Schwager Arndt vanRehen die Urkunde.

(Die stark beschädigte Urkunde, deren Datum zerstört ist, mit Uslar'schem Siegel.)

1579, April 1. Asciiaffenburg. 986.

Copie im Staatsarchive zu Magdeburg. (Acta des Asciiaffenburg er Archivs sub Nr. 905.)

Kurfürst Daniel von Mainz consentirt in die Erwerbung verschiedener Pfandschaften etc.durch den Amtmann des Eichsfeldes, Lippold von Strahlendorff, unter Anderm in die Ein-lösung derjenigen 3 Theile Pfandschaft und Lehen des Dorfes Sieboldshausen, welche dievon Uslar 1 ) an Wolff von Guttenbergk für 400 Thlr. versetzt gehabt. Ebenso bringt erden 4. Tlieil des Dorfes, mit welchem die von Bodenhausen unter Vorbehalt der Wiederein-lösung für 300 Rhein. Gulden belehnt waren, wieder an sich. (cfr. Regg. 224, 531.)

Ferner consentirt Kurfürst Daniel in die Einlösung des Zehnten zu Sieboldshausen,welchen sein Vorfahr Erzbischof Albert an Wedekint von Usslar für 400 Gulden und mitder Verpflichtung der Wiedereinlösung in 6 Jahren, verpfändet hatte. Da diese unterblieben,so war der Zehnte ohne Consens weiter verpfändet, zuletzt an Magister Tilemann Friesenzu Göttingen für 900 Goldgulden. (Reg. 979.) Darauf haben Ludolf, Johann Ernst und

') Im Vergleiche vom 22. Novbr. 1596 wird Ludolf von Ussler genannt.