Druckschrift 
1 (1888) [Hauptbd.]
Entstehung
Seite
515
Einzelbild herunterladen
 

1568, April 1. Cassel. 974.

Vidimirte Copie daselbst.

Landgraf Wilhelm IV. (d. Weise) von Hessen belehnt die Gebrüder Ludolf undMelchior von Uslar auf dem alten Hause zu den Gleichen, Söhne des verstorbenen Wedekind,

in der Art, wie Reg. 772 ausweist. *)

1568, Juni 11. Appenrode. 975.

Copie im Familien-Lehns-Archive.

Recess der Gebrüder Ludolph und Melchior von Usler, worin sich dieselben Uber dienachgelassenen Güter ihrer Brüder Christoffer und Jost, welche ohne männliche Descendenzverstorben, einigen.

(Mit beiden Siegeln.)

1568, Septbr. 30. 976.

v. Wangenheim, Beiträge zu einer Fam.-Gesch. der Freiherren v. Wangenheim, S. 992.Melchior von Usslar verpfändet seinen halben Antheil an Wake seinem SchwagerClaus von Leuthorst für 1000 Thlr.

1569, August 17. Reinhausen. 977.

Orig. Familien-Lehns-Archiv.

Vergleich zwischen Ludolff und Melcher vonn Usler, gebruder, und der GemeindeReinhausen über Hut und Weide an den Gleichen und Handdienste von jedem Einwohnerzu Reinhausen.

(Mit beiden gut erhaltenen Uslar'scben Siegeln. Melchiors Siegel hat auf dem Helme den doppeltenAdlerflug und in der Mitte eine Kugel, die unten mit dem Fluge zusammenhängt.)

1569, Septbr. 1. 978.

Max, Gesch. des Fürstenth. Grubenhagen, I, S. 510, 514, II, S. 97.

Der Bischof von Münster, Osnabrück und Paderborn belehnt den Ludolf von Üslarmit folgenden Gütern: Zum ersten mit dem ganzen Dorfe und 3 Dieksteden zur Söse, item18 Höven gelegen im Dorf zu Berka und 18 Stallsteden gelegen auf dem Kirchhofe, itemmit 19 Hoeffen Landes gelegen auf der Feldmark zur Söse und vor Berka, item mit denGewelden und Holzmarken daselbst zur Söse, nämlich dem Ilutteberge, Oldenhagen, Clawen-hagen 2 ) halb, samt Helmoldeshein (im Lehnbrief von 1595 steht Helmoldeshagen) und fortmit allen Gütern, welche die von der Söse seliger vom Stift Paderborn zu Lehn gehabt, mitaller Zubehörung, Pflicht, Dienst und Freiheit, davon doch ausbeschieden das Halsgericht.

1571, Februar 2. 979.

Orig. Familien-Lehns-Archiv.

Luleff und Melcher vonn Usler, gebrudere, verpfänden ihren Zehnten in und vor Sie-boldshausen auf 9 Jahre an Magister Tilemann Friesen, Bürger zu Göttingen, für 923 Rhein.Goldgulden und 67 Thaler.

(Mit beiden Uslar'schen Siegeln. Melchior's Siegel hat über dem Helme 2 Adlerflügel und in derenMitte den wilden Mann.)

1572, März 26. 980.

Wolf, polit. Gesch. des Eichsfeldes, II, S. 28. Derselbe, Comment. de archid.Heiligenstad., S. 52; Diplomata, S. 96. Duval, Eiclisfeld, S. 25.

Ludolf von Uslar, als der Älteste, belehnt mit Bewilligung seines Bruders Melchiornach dem Tode seines Bruders Christoph den Priester Anton von Wehren mit dem Pfarr-und Kirchlehn zu Wildungen, welches seine Vorfahren über 300 Jahre von dem StifteQuedlinburg zu Erbmannslehn getragen, sowie mit dessen Einkommen, Zinsen, Pfarrrechtenund Gefällen.

! ) Der Orig.-Lellnrevers befindet sich im Staatsarchive zu Hannover. (Pless. Archiv.) 2 ) Wüstung,wie Sösede (zur Söse). Clawenhagen gehörte wahrscheinlich ursprünglich den Herren von Clawenberg,später (1365) gewiss den Hoyen, von denen es an die von Uslar gekommen zu sein scheint. (Max, 1. c., S. 516.)

65*