— 503
1516. 883.
Harenberg, Hist. eccles. Gandersh., S. 954.
Wedekindus de Usler empfängt von der Aebtissin Gertrud von Gandersheim 4 HufenLandes in der Feldmark Peddel in Erbpacht.
1517, Februar 9. 884.
Hasselblatt u. Kaestner, l. c., S. 78, Nr. 125; S. 414, Nr. 125.
Junker Otto von Westernhagen (Hagen) beschwert sich beim Herzog Erich I. (d. Ä.)über die Stadt Göttingen, welche ihm und seiner Frau den von ihrem verstorbenen erstenGatten Ernst von Uslar gekauften Hof in der Stadt zu veräussern untersage, woraus ihm, daer das Haus nicht bewohnen könne, durch den Verfall des Baues Schaden erwachse, undfordert mit dem Erbieten, vor ihm zu Recht zu stehen, dass der Verkauf gestattet oder derKaufpreis durch Göttingen ihm ausbezahlt werde.
1517, Juli 10. 885.
Orig. Staatsarchiv zu Hannover.
Hans von Grone d. J., Burgmann zu Gieboldehausen, und Joachim von Bodenhausenbezeugen als Testamentsvollstrecker ihres Vetters Ernst von Uslar zugleich für den Mit-testamentar Cord, jetzt Abt zu Reinhausen, Ernst's Legat von 300 Rhein. Gulden und einCapital auf Ritter Giseler's Hof zu Göttingen am Anger, woran Ilse, Ernst's Ehefrau, ihreLeibzucht hat, unter Verpflichtung zu einer jährlichen Memorie.
1517. 886.
Harenberg, l. c., S. 954.
Wedekindus de Uslar wird von der Aebtissin Gertrud von Gandersheim zum Verkaufedes Zehnten in Goltorp ermächtigt.
Ohne Jahr, (um 1517.) 887.
Orig. im Besitze des Frhrn. H. von Uslar-Gleichen zu Dresden.
Aufzeichnung über den Rechtstreit des Wedekind von Usler als Erben des verstorbenenErnst von Ussler gegen des letzteren, mit Otto von Westernhagen verheirathete Wittwewegen unrechtmässiger Veräusserung eines zu ihrer Leibzucht gehörigen Hofes zu Göttingen,die Beschlagnahme des halben Zehnten zu Wake und die Einlösung des halben Zehnten zuWulbernshusen durch Herzog Philipp I. von Grubenhagen, vor dem Schultheiss und Rathzu Osterode.
1518, Febr. 18. 888.
Justi, liess. Denkwürdigkeiten, III, S. 52. — Joannis, Res Mogunt. (Edit. de 1722),I, S. 826. — v. Rommel, neuere Gesch. v. Hessen, I, S. 444.
Albert, Erzbiscliof von Mainz, incorporirt die Kirche in Klein-Almerode dem KlosterSt. Wilhelmi in Witzenhausen, mit Einwilligung Widekinds von Ussiar, des Patrons der Kirche.
1518, April 5. 889.
Orig. Familien-Lelins-Archiv.
Herzog Erich d. Ä. zu Braunschweig und Lüneburg willigt als Lehnsherr ein, dassWedekind von Ussler sein Dorf Wake an Dietrich d. Ä., Herrn zu Plesse, für 400 Rhein.Gulden verpfändet.
1518, April 23. 890.
Orig. daselbst.
Wedekyntt von Usler verkauft an Dietrich d. Ä., Herrn zu Plesse, sein Dorf Wakewiederkäuflich für 300 Rhein. Gulden, unbeschadet der Leibzucht von Ilse, Otto vonWesternliagens Frau.
• (Siegel ab.)