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1 (1888) [Hauptbd.]
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1463, Januar 25. 763.

Ork). Staatsarchiv zu Hannover.

Bertold von Oldershausen, Knappe, bekundet, dass Bischof Ernst von Hildesheim mitZustimmung seines Domcapitels ihm und seinen (genannten) Treuhändern einen Theil desSchlosses Lindau, dessen anderer Theil dem Erzstifte Mainz gehört, für 785 Rhein. Guldenverpfändet habe, mit denen er die bisherigen Inhaber, Brand, Hans und Heinrich, Gebrüdervon Bortfelde und Dietrich von Uslar abgefunden habe, und verspricht, dasselbe wiederzurückzugeben, sobald die angegebene Summe ihm in Hildesheim oder Gandersheim aus-gezahlt sei.

1463, Mai 8. 764.

Orig. daselbst.

Knappe Diedrick von Usslar belehnt mit Bewilligung seiner Vettern Jürgen, Mauricius

und Hildebrand von Usslar den Hermann bei der Linde, Bürger zu Göttingen, mit einem

Zehnten aus einer halben Hufe Landes zu Schweckhausen.

(Siegel ab.)

1463, Juli 24. 765.

Orig. Familien-Lelms-Archiv. — Kotzebue, Gründl. Erläut. von 223 adel. Familien(Mscpt. L.-H.-Archiv zu Wolfenbüttel), II, S. 1220.

Diderich von Usler, knape, verspricht dem Stifte Reinhausen, wenn er ohne Erbensterben sollte, seinen Theil an dem Teiche zu Sennickerode und 200 Gulden an einemhalben Vorwerke zu Ballenhausen, um für sicli und seine Eltern der guten Werke theilhaftigzu werden, die im Stifte geschehen.

(Siegel ab.)

1463, Juli 30. 766.

0 rig. Familien-Lelms-Archiv.

Wilhelm I. und Heinrich (d. Friedfertige), Herzöge zu Braunschweig und Lüneburg,belelmen Heinrich von Minnigerode mit 3^2 Hufen Landes und dem Zehnten zu Werkshausen,sowie mit dem Holze, genannt die Kolinge, welche Güter der selige Hans von Ussler vondem Herzog Otto (cocles) zu Lelm hatte.

1463, Septbr. 14. 767.

Kotzebue, Antig. coen. Eeinlius. (Mscpt., Kgl. Biblioth. z. Hannover.) — ReinhäuserCopialbucli IV, S. 120. (Staatsarchiv zu Hannover.)

Didericus, Georgius, Mauritius et Hildebrandus ab Uslar, cognati ac fratres in Alten-gleichen, verkaufen dem Kloster Reinhausen 3 / 4 von der Fischerei in Sennickerode.

1464, April 8. Beverungen. 768.

Orig. Staatsarchiv zu Hannover. — Kotzebue, l. c.

Simon III., erwählter und bestätigter Bischof zu Paderborn, nimmt das Kloster Rein-hausen und besonders den Conventual desselben, Ernst von Usslar, in seinen Schutz.

1464, Juni 5. 769.

Wolf, Denkivürcligkeiten von Gieboldehausen, S. 16; Beilagen, S. 12. — Gesch. dervon Haustein, I, Urkk., S. 44; II, S. 126. —- Mitlioff, Kunstdenkmale u. Alterth. imHannoverschen, II, S. 63. — Duval, Eichsfeld, S. 509.

Unter dem Erzbischofe Adolf II. von Mainz war Dieterich von Uslar wider dessenWillen im Besitz von Gieboldehausen, weshalb ihn Adolf 1464, Juni 5, schriftlich ersuchteund ermahnte bei den Eiden, die er dem Stift gethan und ihm pflichtig sei, das Schloss mitaller seiner Zugehörung „unverrückt und unvortzoglich" zu räumen und dem Siegfried vonBiilzingsleben, Hans von Hanstein, Friedrich von Linsingen und Rüdiger von Parnhausen,sämmtlich oder einem von ihnen, zu übergeben, oder Montag nach St. Margarethen-Tag(Juli 16.) zum Gericht beim Hoflager zu Mainz zu erscheinen.