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1346, Novbr. 18. 236.
Meier, Orig. et antiq. Pless., S. 70, 71.
Ernst, Herzog von Braunschweig, verpfändet sein Sehloss Boventen an Bürger vonGöttingen und Northeim für 120 Mark lötli. Silbers Gött. Währung und verspricht ihnen,ohne ihren Willen keinen Amtmann dahin zu setzen. Falls er vor Bezahlung des Pfand-schillings stürbe, so soll der Amtmann das Haus Bovenden an Diderich von Usslar, unserenDiener, Hans, Herrn Bernd's (Sohn), Hans Giseler, Hans von Dassel und Hans von demRode d. Ä. übergeben.
1347, Novbr. 4. 237.
Orig. L.-H.-Archiv zu Wolfenbüttel.
Luthard van Wenden renunciirt aller Streitigkeiten, die er mit Herzog Ernst vonGöttingen, Diderik von Uslere, kriecht, und Anderen wegen Dahlum und Sehausen gehabt hatte.
1348, März 10. 238.
Schmidt, Gotting. TJrkb., I, S. 164.
Herzog Ernst von Braunschweig stellt den Juden in Göttingen einen Schutzbrief aus.Unter den Zeugen erscheinen: her Bertold van Adelevessen, her Beseke van Vreden,her Gunther van Boventen, hern Albrechtes sone, ryddere, Dyderik van Usler etc. knechte.
1348, Mai 25. 239.
Orig. Staatsarchiv zu Hannover.
Her Ernest van Usler ridder, Dyderic van Usler und Andere, knapen, bezeugen undbesiegeln die Beilegung eines Streites, welcher zwischen Cord von Merode, Bürger zuGöttingen, und der Familie Prise Uber eine halbe Hufe zu Swechosen obgewaltet hat.
Ausserdem sind Zeugen: Henric und Ernst, de brodere sint, und Hildebrand de sonis min Dyderikes van Usler; Ernest und Henric, hern Henrikes sone des ridders van Usler,knapen etc.
(Mit 2 Uslar'schen Siegeln; Balken oben 3 Mal, unten 4- Mal gezinnt.)
Ohne Jahr. (1349.) 239 a.
Zeitschr. des hist. V. f. Nieders., 1886, S. 33.
Dominus Heyso de Uslere hat von Ludolf von Honlege, Custos am Blasiusstifte undPropst des Stifts St. Cyriacus zu Braunschweig, 30 Mark reinen Silbers empfangen, undwird durch eine von diesem gestiftete Memorie zur jährlichen Zahlung von 2 Talenten andas genannte Blasiusstift so lange verpflichtet, bis er dieselben auf beständige Einkünfteanweisen kann.
1350. 240.
Leibniz, SS. 1111. Brunsvic., II, S. 314. — Pauliini, Herum et antiq. Germ, sgntagma,(Annales Corbej.) S. 410.')
Hayno de Usler wurde von einem Laienbruder des Bettel-Ordens vergiftet.
1351, März 27. 2 ) 241.
Neues vaterl. Archiv, 1829, I, S. 174. — Heise, Antiq. Kerstlingerod., S. 25. — Specht,Stammbeschreibung der Farn. v. Uslar, Cap. IX.
Die Gebrüder Thilo und Otto von Kerstlingerode errichten für sich und ihre Erbenmit Herman von Usseler, Herren Heisens Sohne und mit Hillebranne von Usseler, DircksSohne und ihren Erben einen Burgfrieden.
1) Die Unechtheit dieser zuerst von Paullini herausgegebenen und wahrscheinlich auch von ihmverfassten Annalen ist ausser Zweifel gestellt. Vgl. P. Wigand, Corv. Geschichtsquellen S. 41 —49;
Wattenbach, Deutschlands Geschichtsquellen, 4. Auflage, II, S. 400. — 2) Heise 1. c. hat 1361, März 27,an welchem Tage nach Specht's 1. c. Angabe dieser Burgfriede erneuert sein soll. Mit der Erneuerung ist jedochoffenbar der Burgfriede vom 7. März 1361 gemeint, in welchem Ernst, der Bruder des obigen Hermann,mit ebendenselben Brüdern von Kerstlingerode einen ganz ähnlichen Burgfrieden schliesst. (Reg. 269.)