Print 
1 (1888) [Hauptbd.]
Place and Date of Creation
Page
401
Turn right 90°Turn left 90°
  
  
  
  
  
 
 

- 401

Es wird darin vereinbart: Wenn unter ihnen oder ihrem Gesinde Streit entsteht, sollman sich Eis zur Entscheidung allen Unfugs enthalten. Wer den Unfug verübt, kann fest-gehalten werden, bis ihre dazu gewählten Freunde in Güte oder nach dem Rechte innerhalb14 Tagen entschieden haben werden. Erscheinen beide Schiedsrichter nicht, so kann jederdurch einen anderen ehrenhaften Mann, wie vorgeschrieben, entscheiden lassen. Wenn einFeind des Einen in das Haus des Anderen kommt, soll dieser auf Ansuchen jenes ihninnerhalb 24 Stunden unbehelligt fortschicken. Keiner darf ohne Bewilligung seiner Haus-genossen auf beiden Schlössern einen Herrn in eins derselben aufnehmen. Wer von ihneninnerhalb des Burgfriedens von irgend jemand angegriffen wird, dem sollen sie alle in derGegenwehr helfen. Ueber Streit, der sich ausserhalb des Burgfriedens zwischen ihnenerhebt, sollen auch zwei ihrer Freunde in Güte oder nach dem Rechte richten.

1351, Novbr. 1. 242.

(Beschädigte) Copie des 16. Jahrh. im v. Wintzingerode'sehen Archive zu Bodenstein.Heinrich von Minnigerode verkauft ein Haus in Duderstadt an Berthold von Worbisund Johann von Wintzingerode, Ritter.

Als Bürgen des Verkäufers erscheinen: Hanse von Usler der eldere und Heinrich vonRoringen, welche auch die Urkunde besiegeln.

1351, Novbr. 1. 242 a.

Jcceger, Urkb. der Stadt Duder Stadt, S. 70.

Heinrich von Minnigerode söhnt sich mit Mainz, sowie mit Heinrich und Ditmarvon Hardenberg, Vögten zu Rusteberg, Berthold von Worbis, Johann von Wintzingerode,der Stadt Duderstadt u. s. w. aus, und setzt zu Bürgen: Hans von Usler den elderen undHeinrich von Roringen, welche Einlager zu Göttingen oder Duderstadt geloben, auch dieUrkunde besiegeln.

1352, Juni 15. 243.

Orig. Staatsarchiv zu Hannover. (Pless. Archiv.)

Her Ernest von Usler, Ernest und Jan, seine Söhne, Heinrich, Herman und Ernest,hern Heysen Söhne, und Hildebrand, ihr Vetter, resigniren dem Edelherrn Gottschalk vonPlesse die Vogtei zu Postockeswenden und bitten, Sivert und Heinrich von Biilzingslebendamit zu belehnen.

(Mit 6 wohlerhaltenen Uslar'schen Siegeln; für Hildebrand siegelt sein Vetter Hermann.)

1352, Juni 24. Kloster Steina. 244.

Orig. Guelf., IV., praef., S. 82. Wolf, eichsfelcl. Urkb., Abhandl. über den eichsfeld.Adel, S. 48. Derselbe, Gesch. des ehem. Klosters Steine bei Nörten, Beilagen, S. 13.Johann von Dassel und seine Söhne, Bürger zu Northeim, verkaufen dem KlosterSt. Blasii daselbst 5 Hufen und 7 Morgen Steine'sches Lehnland vor Reinerssen für 84 MarkSilber Northeim. Währung, worauf der Abt von Steina den Abt zu St. Blasii damit vordem Hochaltare durch seinen Ring belehnt.

Unter den Zeugen erscheinen: Johannes de Steina scholasticus ecclesie Northunensis,Hermannus de Usslaria, canonicus Northunensis etc.

1353, März 24. 245.

Wolf, Gesch. des Geschl. von Hardenberg, I, Urkb. S. 84.

Bischof Heinrich III. von Hildesheim verpfändet an Detmar von Hardenberg das SchlossLindau und das Gericht zu Berka für 1200 Mark und 42 Mark braunschw. Wichte zurtreuen Hand heren Ilinricke vann Ghetelde, ridder und Jane van Uslere, Herrn. (?) hernErnestes sone vann Uslere, knapenn.

51