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1345, August 9. 230.
v. Spilcker, Gollectaneen (Biblioth. d. Just. V f. Nieders. zu Hannover), XLV, S. 268.— Copie in der Univers.-Biblioth. zu Güttingen (fasc. V, docum. Mundensia fol. 1).In dem Privilegium des Herzogs Ernst von Braunscliweig, dass die Einwohner vonMünden nicht ausserhalb ihrer Stadt Recht zu nehmen sollen nöthig haben, erscheinen unterden Zeugen: strenuus miles Conradus de Rostorpe, Thidericus de Uslaria, famulus, etc.
1340, Januar 23. Northeim. 231.
Ilarenberg, Hist. eccles. Gandersh., S. 707, Anmerk. — Kotzebne, Antiq. coen. B. BlasiiNortheimii (Mscpt., Kgl. Biblioth. zu Hannover), S. 178.
Herzog Ernst von Braunschweig bestätigt dem Kloster St. Blasii in Northeim Privilegien.Unter den Zeugen erscheinen: strenui viri Conradus et Lodevicus fratres dicti deRostorpe, Bruningus de Woldershusen milites, Thidericus de Uslere famulus etc.
1346, Mai 1. 232.
Schmidt, Gotting. Urkb., I, S. 154.
Her Heydenrick, her Ernest unde her Henrick, riddere; Hannes des sulven hernHenrickes hole 1 ); Dyderick, Henrick, Herman unde Ernest, des sulven hern Heydenrikes sone:Ernest unde Jan, des vorben. hern Ernestes sone; Herman, Ernest unde Henrick, dessulven hern Henrikes sone, knapen, alle gebeten von Uslere, verzichten auf ihre Ansprüchean das hintere Hainholz (zwischen den Dörfern Wake, Mackenrode, Kerstlingerode, Omborn,Roringen und Meinershausen 2 ) zu Gunsten der Stadt Göttingen und diese verzichtet gegendie von Uslar auf ihre Ansprüche an den Schirenbühl (die Kolinge genannt 3 ) bei Wake.(Orig. im Gotting. Stadt-Archive mit 13 Uslar'sclien Siegeln; Nr. 1 und 4 dreieckig.)
1346, Mai 1. 233.
Daselbst, I, S. 156.
Herzog Ernst von Braunschweig bestätigt den Vertrag bezüglich des Verzichts derervon Uslar, als: her Heyze, her Ernest unde her Henrick, riddere, unde Hannes knape, allegeheten von Uslere, auf ihre Ansprüche an das hintere Hainholz zu Gunsten der StadtGöttingen, und diese auf ihre Ansprüche an den Schirenbiihl bei Wake.
1346, August 30. Northeim. 234.
Walkenrieder Urkb. (II. III. der Urkb. des hist. V. f. Nieders.) II, 1. S. 190. —Vaterl. Archiv, 1843, S. 444.
Ernst, Herzog zu Braunschweig, verspricht mit seinem Sohne Otto, das KlosterWalkenried wegen des Zehnten zu Göttingen nicht zu belästigen, sondern bei demselbenzu schützen. Auch bestätigt er die, von seinem Vater, Herzog Albrecht II. (im J. 1305)dem Kloster ertheilten Privilegien.
Unter den Zeugen erscheinen: Bruninghus de Woldershusen miles, Theodericus deUslaria famulus etc. 4 )
1346, Octbr. 28. 235.
(Scheidt), Cod. clipl. zu Moser, S. 788.
Hermannus abbas, Hermannus (de Uslaria) 5 ) decanus und der Convent des Klosterszu Reinhausen einigt sich mit dem Convent des Klosters zu Hilwartshausen Uber einenZehnten in Madzekerode.
') bole = buhle, gewöhnlich Bruder, seltener Freund. — 2 ) Also der jetzige Göttinger Wald. —
3 ) Nach von Wangenheim, Beiträge zu einer Gesch. dieser Fam., S. 1002 nicht der nördlich von der
Bruck gelegene Abhang des Göttinger Waldes (wie die Notel des Gotting. ITrkb., I, S. 155 annimmt),
sondern der südliche, sich nach Mackenrode wendende Abhang des s. g. Schurberges. — 4 ) Nach derAngabe des Regests 908 im Walkenrieder Urkb. II, 1, zeugen die Vorgenannten an demselben Tage auchin einer Urkunde des Herzogs Ernst, worin derselbe das Kloster Walkenried von einer Abgabe befreit.In dem vollständigen Abdrucke dieser Urkunde im Vaterland. Archiv, 1843, S 444 fehlen jedoch in dersonst gleichen Zeugenreihe die Namen des Bruninghus de Woldershusen, miles, und des Theodericusde Uslaria, famulus. — 5 ) de Uslaria nach Regg. 217, 250.