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1 (1888) [Hauptbd.]
Entstehung
Seite
361
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im Lande persönlich vor dem Bischöfe zu erscheinen nicht wagten, vor sicli geladen undihren Verzicht auf den Zehnten in Hanekenstede, welchen der Propst von Derneburg vonihnen zurückgekauft hatte, entgegen genommen habe.

Unter den weltlichen Zeugen erscheinen: Ludolfus et Godescalcus fratres de Plesse,Herrn, et Ernest. de Uslaria, Thetmarus et Bodo de Wikbeke u. a.

(cfr. Zeitschr. d. hist. V. f. Nieders. v. J. 1869, S. 58; Koken, Gesch. des Geschlechts und der BurgWinzenburg, S. 196, Nr. 10.)

Ohne Jahr, (vor 1230.) 29.

Falke, Trad. Corbej., Addenda, S. 900, Nr. 395. Harenberg, l. c., S. 1710.

Die Gebrüder Burchard und Burchard, Grafen von Lutterberg und die GrafenBurchard und Ernst von Scharzfeld erklären, dass sie einen Theil des Zehnten zu Sneting-liusen, welchen sie von der Kirche zu Mainz zu Lehn tragen, dem Erzbischof Siegfried II.schriftlich resignirt haben und versprechen, sobald es ihnen möglich ist, persönlich dieseResignation vor ihm zu wiederholen.

Zugleich verpflichten sie sich, sobald Hermannus et Ernestus, milites de Uslaria,et Bernhardus ac Guntherus, fratres de Hardenberge gemeinsam oder einige derselben zuihnen kommen und sie mahnen, ihnen zu versprechen, dass sie den Zehnten dem Erzbischoferesigniren werden und dass die Kirche zu Amelungsborn wegen dieses Contracts nichtweiter belästigt werden soll.

1230, Octhr. 25. 30.

Walkenrieder Urkundenbuch (H. II des XJrkb. d. hist. V. f. Nieders.), I, S. 130.Graf Conrad von Everstein überläset dem Kloster Walkenried Güter zu Elekenrod.Unter den Zeugen erscheinen: Hermannus de Uslere, Bernardus et Gunterus fratresde Hardenberge, Heidenricus vicedominus etc.

31.

1232, Juli 16, ap. villam Thetforde. (Salzdetfurth)

Orig. Staatsarchiv zu Hannover. Hildesh. copionale magnum (daselbst), S. 303.Mecklenburg. Urkb., I, S. 407. Meyer, Deduct. jur. meyerding. eccl. cathedr.Hildes., S. 58.

Bischof Conrad II. von Hildesheim überträgt dem Domcapitel zu Hildesheim dieVogtei zu Bültum, welche die Grafen Hermann und Heinrich von Woldenberg bis dahinvom Bischof zu Lehn getragen und jetzt für 250 Pfund hildesh. Pfennige, welche dasDomcapitel gezahlt, resignirt haben.

Unter den 59 weltlichen Zeugen erscheint: Hermannus de Uslare junior.

1232, Aug. 29. Gandersheim. 32.

Orig. Guelf., IV, S. 128. Leibniz, SS. RR. Brunsvic., II, S. 379. Harenberg,l. c., S. 386. Leuckfeld, Antig. Gandersh., S. 239. Vogell, Gesch. der vonSchivicheldt, Urkb., S. 10. Oesterley, Gesch. des Ilerz. Otto I. v. Braunschweig,S. 70. Lünig, Part. spec. cont. II. Forts. III., S. 825. Meier, Orig. et antig.Plessenses, S. 190. v. d. Knesebeck, l. c., S. 50, Nr. 62.

In einem Lehnsreverse und Versprechen Herzogs Otto I. (puer) von Braunschweigfür die Abtei Gandersheim erscheinen als Bürgen seitens der Aebtissin Bertha II. vonGandersheim: Adolplius comes de Dassel; Conradus de Schonbergen; fratres de Plesse;Hermannus et Ernestus de Usler; Gunterus et Bernardus de Hardenberg; Giselbertus,Johannes et Gerbertus ministeriales de Gandersem.

Die Namen der Bürgen weichen (beide Uslar ausgenommen) in den citirten Quellen unwesentlichvon einander ab. Vorstehendes Regest nach den Orig. Guelf. (cfr. Oesterley, 1. c., S. 70,Anmerk. q.)

1232, Decbr. 6. Winzenburg. 33.

Copialbuch d. Kl. Neuwerk saec. XIV (Stadtarchiv zu Goslar), S. 20. Koken, Gesch.d. Geschl. u. d. Burg Winzenburg, S. 186. v. d. Knesebeck, l. c., S. 50, Nr. 63.Bischof Conrad II. von Hildeslieim überträgt mit Zustimmung seines Capitels 9 ihmresignirte Hufen Landes zu Nauen an das Kloster Neuwerk zu Goslar.

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