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1 (1888) [Hauptbd.]
Entstehung
Seite
359
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Ohne Jahr. (1220-1241.) 21.

Wyss, Hessisches UrJcundenbuch, Abth. I, TJrkb. der Deutschordensballei Hessen,1. Bd., S. 6. (3. Band der Publikationen aus den K. preuss. Staats-Archiven.)

Hermannus miles senior in Uslaria schenkt zu seinem und der Seinigen Seelen-heil dem deutschen Orden seine Güter zu Dransfeld mit allem Zubehör, Hörigen unddem Patronate der Kirche Johannis bapt. daselbst, welche Güter er seit langer Zeit vomReiche zu Lehn trug, behält sich aber für seine und seiner Gemahlin Hadewigis Lebenszeitdie Nutzniessung dieser Güter vor.

(Orig. mit zerbröckeltem dreieckigen Uslar'schen Siegel, auf welchem nur noch die beiden nachunten gerichteten Zinnen des Querbalkens und darunter 6 Kleeblätter (?) in der Stellung 3, 2, 1erkennbar sind.)

1222. Göttingen. 22.

Scheidt, Mant. docum., S. 496. Harenberg, Hist. eccles. Gandersh., S. 1690.Falke, l. c., S. 781. Zeitschr. d. hist. V. f. Nieders., 1880, S. 22, Nr. 47.v. d. Knesebeck, l. c., S. 49, Nr. 59.

Jutta de Clawenberg, ministerialis des Herzogs Heinrich (longus) von Sachsen, Pfalz-graf am Rhein, verkauft Schulden halber ihre Güter in Snettinkehusen, nämlich 9 HufenLandes mit Zubehör, an die Kirche zu Amelungsborn. Wegen Minderjährigkeit ihrer dreiSöhne stellt sie für die Rechtsbeständigkeit des Geschäfts 12 namhaft gemachte Bürgen,welche die Gewähr dafür für den Fall übernehmen, dass die Söhne der Verkäuferin, zurVolljährigkeit gelangt, dasselbe nicht genehmigen sollten. Sie Ubernehmen diese Gewährfide data in manus comitis Ottonis de Eversten, comitis Adolfi jun. de Nyenovere, utrius-que Bodonis de Homborch, Hermanni et Ernesti de Uslare.

1222. 23.

Harenberg, l. c., S. 1409; cfr. Neues vaterl. Archiv, 1826, II, S. 291, Note.

Graf Conrad von Everstein resignirt Zehnten in Oderikeshusen und Martakeshusendem Erzbischof Siegfried II. von Mainz, damit er sie dem Kloster Hilwartshausen schenkt.

Unter anderen Zeugen erscheinen: Hermannus comes de Waldenberch, Volquinus c.de Swalenberg, Hermannus de Uslaria, Rottencherus de Indagine etc.')

24.

1222. Meinbrexen (Meinbrecthesen).

Orig. Staatsarchiv zu Hannover. Scheidt, l. c., S. 485. v. d. Knesebeck, l. c.,S. 50, Nr. 61.

Graf Adolf von Nienover d. J. (von Dassel) verkauft mit Zustimmung seiner Brüderdem Capitel zu Fredelsloh die Vogtei über 4 Hufen am Hagen für 3 Mark unter Bürgschaftdes dominus Johannes miles de Huxsaria.

Unter den Zeugen erscheinen: dominus Hernestus de Huslere 2 ), dominus Hermannusde Dassile, Rotbertus de Heildagessen 3 ), Tietmarus miles de Moringen etc.

25.

1223, (vor Septbr. 30). Nordliausen.

Orig. Staatsarchiv zu Hannover. Leyser, Hist. comit. Eberstein., S. 55. Böhmer,Electa juris civilis, III, S. 114. Scheidt, l. c., S. 403 (mit falschem Jahr 1222). -Will, Begg. z. Gesch. d. Mainzer Erzbischöfe, II, S. 185.

Erzbischof Siegfried II. von Mainz schenkt die von dem Grafen Conrad von Ever-stein ihm resignirten Zehnten in Oderikeshusen und Martakeshusen dem bedrängten KlosterHilwartshausen.

') Die Aehnlichkeit der Zeugen mit denen der Urkunde vom J. 1223 (Reg. 25) lässt vermuthen,dass Harenberg, 1. c., welcher sich auf Leyser, Hist. com. Eberstein., S. 54 bezieht, die von Letzteremaufgeführten Zeugen der Urkunde von 1223 dem bei Leyser vorangehenden Regest von 1222 irrthüm-lich nachsetzte. 2 ) Huslere ist unsicher. Auf einer rasirten Stelle des Originals steht undeutlich: Husterei. (?) 3 ) Der von Scheidt, 1. c. u. a. hier gemachte Zusatz:sacerdotes" steht nicht im Orig.