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1 (1888) [Hauptbd.]
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in Reinhusen, und versprichtcastra Glichen sterilere, seditione temporis et intranquillitatepatriae quiescente." u. s. w.

Ohne Jahr. (1210-1230.) 16.

Orig. Staatsarchiv zu Marburg. (Lippoldsberger Urkunden, Cell. 795 c.)

Conrad, Propst von Lippoldsberg, bekennt, dass die Edelfrau Lutthridis in Huslare,(matrona nobilis in Huslare nomine Lutthridis) eine Hufe in Dransfeld der Kirche inLippoldsberg geschenkt habe unter der Bedingung, dass von den Einkünften dieserHufe am Altare des heiligen Märtyrers Georg Tag und Nacht ein Licht unterhalten werde etc.

1219. 17 -

Orig. daselbst. (Lippoldsberger Urkk., Cell. 795 c.)

Das Capitel in Nörten schlichtet einen Streit zwischen dem Kloster Lippoldsberg undden Bürgern von Dransfeld wegen Besetzung der Pfarre in Dransfeld.

Unter den Zeugen erscheinen: Hermannus de Uslaria et Ernestus, consanguinei,

Hermannus niger advocatus et Hermannus albus et Ghiso frater ipsius, domini in Cighen-berg, Henricus et filii sui, Guntherus et Johannes fratres de Bobenthen, Bernhardus et Guntherusfratres de Hardenberg etc.

1220. 18.

Orig. daselbst. (Lippoldsberger Urkk. Cell. 812 c.) Wigand, Archiv für westphäl.

Geschichte etc., IV, S. 154, 383. v d. Knesebeck, l. c., S. 49, Nr. 58.

C(onradus) Propst in Lippoldsberg bescheinigt, einen Zehnten in Sconingen von demGrafen Adolf d. J. von Dassel für 50 Mark in Pfand erhalten zu haben, zum Theil, umdem Grafen Ludolf und seiner Frau Benedicte ein Gedächtniss zu stiften.

Zeugen: comes Adolfus senior 1 ), Ludolfus filius suus, Hermannus et Ernestus deUslaria, Rabeno de Odberge, Cunradus dapifer, Hermannus de Dasla et alii quam pluresde Huxaria.

Ohne Jahr. (12201230.) 19.

Chronikalische Aufzeichnung im Copialbuche des Klosters Amelungsborn, I, fol. 9'im L.-II.-Archive zu Wolfenbüttel. Vgl. Falke, Trad. Corbej., S. 898, Nr. 386.

Im Jahre 1210 übertrug Bischof Bernhard III. von Paderborn 7 ihm von denBrüdern Hermann und Stephan von Scardenberg resignirte Hufen in Siburgeliusen mitanderen Gütern an das Kloster Amelungsborn und entschädigte die von Scardenberg mitGütern im Dorfe Ober-Dwerge. Von diesen 7 Hufen hatte ein gewisser Heinricus Surdusde Immenhusen 2 ) 2 Hufen von denselben Brüdern zu Lehn, für die er als Entschädigung31/2 Hufen in Wolbreteshusen erhielt. Da er solche indess nach einiger Zeit nicht unan-gefochten besass, so beabsichtigte er Zwang gegen das Kloster. Endlich, nach Empfangvon 1 '/ 2 Mark entsagte er in Nienover völlig seinen Ansprüchen und stellt dafür, dass erdas Kloster nicht ferner behellige, den Grafen Adolf d. J. von Nienover (Dassel) und denRitter Titmarus de Moringe als Bürgen zu Händen des dominus Hermannus und Ernestusde Uslare.

Ohne Jahr. (12201240.) 20.

Copialbuch des Klosters Amelungsborn, I, fol. 11'. (L.-H-Archiv zu Wolfenbüttel.)

Bei einer Verhandlung des Klosters Amelungsborn über Güter zu Sudheim zeugen:Der Abt von Hilwartshausen, dominus Hernestus de Uslaria. Burchardus de Sconenberg,Herbordus de Duerge.

') de Dasla (von Dassel). 2 ) Vgl. S. 99 d. B., Note 1.