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1 (1888) [Hauptbd.]
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erster Beamter nach Iburg, 1855 in gleicher Eigenschaft nach Hagen, 1856 in gleicherEigenschaft als Vertreter der Aemter Lüchow und Clenze nach Lüchow, im October1856 an das Amt Harsefeld, welches er 2 1 / 2 Jahre verwaltete, bis die neue Organisationder Aemter ihn im Mai 1859 als 2. Beamten nach Wittlage berief, im October 1860nach Oldenstadt, im April 1861 nach Lüchow, im Februar 1862 nach Northeim, woer sich am 12. Mai 1863 mit Auguste Luise Marianne Adolfine Boddine (geboren6. März 1838), der Tochter des K. hannov. Justizraths Justus von Hinüber und dessenzweiter Gemahlin Caroline Charlotte geb. von Minnigerode a. d. H. Wollershausen,vermählte.

Seiner Ernennung zum Amtshauptmann im April 1868 unter gleichzeitiger Ver-setzung nach Lüchow folgte im Juli 1871 eine abermalige Versetzung nach Meinersen.Von dort Ende Juni 1881 auf seinen Wunsch als commissarischer Landrath nachCrefeld versetzt, versieht er diese Stelle seit September 1882 als wirklicher Landrathnoch jetzt. !)

Er ist Inhaber des K. preuss. rothen Adler-Ordens 4. Classe (seit Septbr. 1884).

Seine Kinder sind unten sub 367 u. ff. verzeichnet.

355. c) I d a Friederike Charlotte Julie Willielmine Ernestine, geboren13. April 1826, gestorben 10. October 1852, seit 16. Septbr. 1847 investirt als Stifts-dame in Fischbeck. 2 ) Vermählte sich 12. Decbr. 1851 mit dem Sanitätsrath Dr.Theodor Halle zu Ahlden a. d. Aller.

356. d) Max Georg Ludwig, geb. D.Juli 1829 zu Ahlden a. d. Aller, besuchtevon April bis Decbr. 1844 das Pädagogium zu Ilfeld, trat Ostern 1845 als Cadet in dieK. Cadetten-Anstalt zu Hannover, wurde Ostern 1848 Cadet im K. hannov. 3. Infanterie-Begimente zu Northeim, See. - Lieutenant daselbst am 9. August 1848.

Des Soldatenlebens im Frieden überdrüssig, nahm er am 4. April 1850 seinenAbschied und war eben im Begriff, zum Studium der Cameralia auf der Universität zuBerlin nach dort abzureisen, als der Berliner Frieden vom 2. Juli die HerzogthümerSchleswig und Holstein nöthigte, sich ihr Recht, Dänemark gegenüber, selbst zu er-kämpfen. Unverzüglich leistete Max dem Rufe des bedrängten Volkes Folge und tratals Volontair-Lieutenant in die 1. Compagnie des 6. Bataillons der Schleswig-Iiolstein-schen Armee ein. Zwei Tage vor der Schlacht bei Idstedt (25. Juli 1850) in Rendsburgeingekleidet, erntete er schon in dieser Schlacht für seine bewiesene Umsicht undTapferkeit eine Auszeichnung vor der Front. Aber nachdem er noch an mehrerenkleineren Gefechten Theil, genommen, setzte schon der unglückliche Tag von Friedrichstadt(4. October) seinem Leben ein Ziel. Bei dem Sturme auf diese von dem dänischenOberst Helgesen vertheidigte Eider-Festung rief Max, nachdem sein CompagnieführerBasson bei dem misslungenen Angriffe schwer verwundet war, Freiwillige vor, mit denener durch Pallisaden hindurch bis dicht an die südöstlich vor der Festung am Treene-Deiche gelegenen Schanzen drang. Nach versuchtem Aufspringen auf den Deich strecktenihn nach dem Berichte von Augenzeugen mehrere Kugeln nieder. Er sowohl,wie die ihm beispringenden zwei oder drei Soldaten sind weder todt noch lebendig jewieder an's Licht gekommen und es unterliegt nicht dem mindesten Zweifel, dassAlle auf dem Wege zum Verbandplatze in dem reissenden Bache, welcher nahe dabeiin die Treene mündet, ihr Grab gefunden haben. 3 )

357. e) AI brecht. Friedrich Wilhelm Ernst Alexander, geb. 30. Januar1831 zu Ahlden a. d. A., wurde bis zu seiner Confirmation (Ostern 1845) durch Haus-lehrer unterrichtet, besuchte dann das Gymnasium in Gelle bis Michaelis 1847 und tratam 13. Decbr. d. J. in das Iv. K. österreichische Linien-Infanterie-Regiment F. M. L.Zanini Nr. 16 zu Pest als Regiments-Cadet ein. Schon im Frühjahre des folgendenJahres, beim Ausbruche der ungarischen Revolution, erhielt Albrecht in den Strassenvon Pest und Ofen die Feuertaufe. In Esseg in Slavonien, wohin das Regiment AnfangMai 1848 verlegt war, erfolgte am 1. Juli d. J. seine Ernennung zum Lieutenant imK. K. Dragoner-Regimente Erzherzog Johann Nr. 1, welches im Herbst 1848 dem zumSchutze der steirisch-ungarischen Grenze aufgestellten Armee-Corps des FeldmarschallsGrafen Nugent zugetheilt wurde. Letzterer zeichnete den jungen Lieutenant dadurch aus,

') Nach eigenhändiger Aufzeichnung.3 ) Aufzeichnung seines Bruders Ludolf.

2) Hyneck, Gesch. des Stifts Fischbeck, S. 168. -

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