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Sonst wissen wir von ihm, dass er im Jahre 1833 mit seinen Söhnen von New-York aus sein Geburtsland besuchte, und dass er am 5. December des folgenden Jahresin Philadelphia starb. Seine Gemahlin, mit welcher er die sub 359 u. ff. aufgeführtenKinder hatte, starb am 17. Septbr. 1847. ')
Die Kinder des Ober - Appellationsraths Bernhard v. U.-G. waren:
xi. Gene- 34g a ) L u i se Wilhelmine Elisabeth Caroline, geb. 19. August 1826, gest.
ra lon. 3 Septbr. 1850, Expectantin des Klosters zu Fischbeck seit 11. Novbr. 1837.
349. b) Ottilie Sophie Charlotte Elisabeth, geboren 15. Februar 1828,gestorben 28. Januar 1832.
350. c) Bernhard Otto Wilhelm Friedrich, geb. 4. März 1830 zu Celle,hatte das Forstfach zu seinem Berufe erwählt, änderte aber, durch die Ereignisse desJahres 1848 bewogen, diesen Plan und trat als Volontair-Cadet am 2. October 1848in das K. hannoversche Regiment Herzog von Cambridge-Dragoner, wurde nach kurzerDienstzeit Portepee-Fähnrich, am 8. October 1850 Sec.-Lieutenant im Regimente KöniginHusaren, am 31. Mai 1857 Prem.-Lieutenant, am 16. Juni 1866 Rittmeister 2. Classe,in welcher Eigenschaft er die Schlacht bei Langensalza mitmachte. Nach der Kata-strophe dieses Jahres zog er sich mit hannoverscher Pension auf sein Gut Gelliehausenzurück, wo er am 8. Novbr. 1873 an einer Darmverschlingung starb. 2 )
Ihn überlebte seine ihm am 20. Mai 1863 vermählte Gattin Friederike UlrikeErnestine Anna (geb. 8. August 1834), des Wilhelm von Weyhe auf Bötersheim, K.hannov. Ober-Amtmann a. D. und der Wilhelmine geb. Gräfin von Görtz - W risbergTochter, so wie die unten Nr. 362 u. ff. genannten Kinder.
351. d) Maria Wilhelmine Friederike, geboren 24. Januar 1832, gestorben9. Januar 1834.
352. e) Sophie Wilhelmine Dorothea Eleonore, geb. 22. Juni 1835, heirathet9. October 1856: Woldemar von Rantzau (geb. 1818, gest. Febr. 1874), K. hannov.Amtsrichter a. D. Sie stirbt 21. April 1861.
Die Kinder des Oberhauptmanns Wilhelm v. U.-G. sind:
353. a) Luise Caroline Friederike Lisette Eleonore Pliilippine, geboren30. August 1822.
354. b) Ludolf Carl Wilhelm Ludwig Adolf, geb. 15. Novbr. 1823 zuMalgarten, besuchte von October 1838 bis 1842 das Gymnasium in Celle, ging 1842zur Universität nach Heidelberg, 1843 nach Göttingen, wurde am 17. Juni 1847 Amts-auditor in Ahlden a. d. Aller, 1848 in Celle, 1849 in Wustrow, im October 1850Amtsassessor daselbst.
Als in dieser Stellung die Ereignisse vor Friedrichstadt ihn mit banger Sorgefür das Leben seines in der schleswig-holsteinischen Armee dienenden Bruders Maxerfüllten, reiste er sofort mit einem vom dänischen Consulate visirten Passe nach demKriegsschauplatze, wurde aber trotzdem und nachdem er bereits in den Lazarethen zuAugustenburg, Flensburg und Husum bereitwillig Zutritt erlangt hatte, in Friedrichstadtvon dem dortigen Commandanten Oberst Helgesen in dessen Wohnung als Spionverhaftet und unter härtester Behandlung nach dem Schlosse Gottorp in der StadtSchleswig transportirt, woselbst nach sechstägigen Verhören sich zwar seine völligeUnverdächtigkeit herausstellte, aber dennoch nicht verhindert wurde, dass man ihn Nachtsnach Flensburg transportirte und ihn hier so lange in dem untersten inundirten Räumeeines im Hafen liegenden Schiffes bewachte, bis folgenden Tags der Oberst Federspie],Commandant von Flensburg, ihn erlöste, mit Güte überhäufte und ihn in ersterCajüte auf dänische Kosten nach Kopenhagen sandte, von wo aus er nach Rendsburggelangte, um hier mit Hülfe der Generale von Willisen, von der Horst und von derTann das traurige Ende seines Bruders Max zu constatiren.
1851 als Vertreter des ersten Beamten nach Knesebeck berufen, ging Ludolfnach Vertagung der Landstände zurück nach Wustrow; am 15. October 1852 nachLehe, im Januar 1853 als Landdrostei-Assessor nach Hannover; 1854 als commissarischcr
9 Mittheilung seines ältesten Sohnes. —
2 ) Nach amtlichen Documenten und Notizen.