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1 (1888) [Hauptbd.]
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Vogtci, Zinsen, Zehnten etc. verpfändete Hälfte von Geismar mit 930 Gulden und 3 Lot,sowie einige andere Gefälle folgende Ostern einlösen würde. (Reg. 511.) Mit Hans V.kündigte er 1423 dem Bischof Johann III. von Hildesheim Fehde an. (Reg. 515.) Unterden herzoglichen Zeugen, die auch siegelten, findet sich Hans d. Aelt. am 4. April 1424allein, als Otto (cocles) sein Schloss Friedland der Stadt Göttingen für 3000 Rh. Guldenin Pfand gab. (Reg. 518.) Mit seinem mehrgenannten Vetter, dem jüngeren Hans (V.)erscheint er zuletzt in dem bekannten Reg. 523 am 27. März 14-25.

Nachdem Ernst XIII. am 24. December 1425 aus seiner Stellung auf dem Ruste-berge geschieden war (Reg. 524), begegnen wir Hans VI. bis zu seinem Tode wiederausschliesslich mit diesem seinem Bruder, mit welchem wir ihn seit dessen dortigerAnstellung (14-20) ausser in dem Dienstvertrage mit Erfurt (Reg. 503) nur in zweiDocumenten (Regg. 507, 520) zusammen sahen. Die Urkunden, welche die Brüder seit1426 wieder gemeinsam nennen (Regg. 526, 529, 539, 542, 545 [?]), sind in der Bio-graphie Ernst's XIII. erläutert.

Hans VI. Tod fällt wahrscheinlich in die zweite Hälfte des Jahres 1428, weil ernach dem, spätestens am 10. April d. J. ausgestellten Reverse (Reg. 542) urkundlichnicht weiter bekannt ist. Da nun schon am 13. Januar 1429 sein Sohn Hans VII. überseinen Theil des Schlosses Gleichen" disponirt (Reg. 549), so gewinnt die Ansicht Glauben,dass er zu Ende 1428 bei dem bekannten Einfalle der mit den Hanstein verbündetenUslar in das Mühlhäuser Gebiet (Reg. 545 und Seite 77) gefallen ist. Unerwiesen bleibtdie Annahme, ob die Misshelligkeiten, welche unter den Uslar auf beiden Gleichenentstanden (Reg. 563) und in dem Burgfrieden von 14-31, welcher Hans VI. zuerstals verstorben nennt (Reg. 562) ihr Ende fanden, auf den Tod Hans VI. zurück-zuführen sind.

Sein Vetter Hans V. und sein Sohn Ernst XIV. stifteten ihm im Jahre 1435 eineMemorie im Kloster Reinhausen (Reg. 588), wo er, wie demnächst auch seine Gemahlin,beigesetzt ist. (Reg. 689.) Von Letzterer, die noch 14-37 lebte, kennen wir nur denVornamen Anna (Reg. 609), und vermuthen, dass sie dem Geschlechte von Bodenhausenentstammte. (Reg. 710.)

69. Heriuannus XIII. 13811435. Auf Altengleichen lebte bis zum Jahre 1383der kriegerische Ritter Hermann XII. v. U. und sein friedliebender Bruder, der KnappeErnst XI. Ersterer starb söhnelos, Letzterer hinterliess einen Sohn, nach seinem OheimHermann genannt, den dreizehnten dieses Namens in unserer Genealogie.

Bis zum Tode des Vaters erscheint der junge Hermann mit diesem und demOheime in drei schon bekannten Urkunden der Jahre von 1381 bis 1383. In der ersten(Reg. 325) vom 14. Februar 1381 nennt er sichKnappe," in der zweiten (Reg. 334)vom 24-. August 1382junior" im Gegensatze zu seinem sichsenior" nennenden Oheime,und in der dritten Urkunde (Reg. 337), die ihn nicht bloss als Sohn Ernst's XI., sondernauch als Enkel des Ritters Heinrich IV. bezeichnet, sehen wir ihn mit seinem Vater einelängere Periode des Kampfes mit der Stadt Duderstadt durch Friedensschluss beendigen.(Siehe S. 60.) Gleich nach des Vaters Tode schenkten Hermann XIII. und sein Oheimdem Kloster Reinhausen eine jährlich aus 2 Hufen zu Wöllmarshausen zu erhebendeMark Geldes, und bestimmten, dass dafür Memorien gehalten werden sollten für Ghese,die verstorbene Gemahlin des Ritters Hermann XII., für diesen selbst, wenn er gestorbensein würde, und für dessen jüngst verstorbenen Bruder Ernst, den Vater unseres Hermann.(Reg. 338.)

Die erste Handlung, welche der Knappe Hermann XIII. noch am Ende desTodesjahres des Vaters (1383) selbständig vollzog, betrifft die Verpfändung einer Geld-rente aus der Obermühle zu Wöllmarshausen an den Abt Günther von Roringen zuReinhausen. (Reg. 339.) Im folgenden Jahre errichtete er hinsichtlich seiner Hälfte anAltengleichen mit seinem Vetter Hildebrand V. und dessen Sohne als Inhaber einesAchtels an demselben Schlosse ( x / 4 war Lehn der von Kerstlingerode) eine Erb-verbrüderung, welche Herzog Otto der Quade am 8. September genehmigte und dieUslar zur gesammten Hand belehnte. (Reg. 344.) Am 24. April 1385 war er in Sachender Reformation des Klosters Reinhausen in Heiligenstadt. (Reg. 346.) Dann hörenwir nichts von ihm bis zum Ausbruch des uns aus der Geschichte der Fehden und derBiographie des Ritters Ernst IX. v. U. genugsam bekannten Krieges gegen die StadtGüttingen, zu welchem der Pierzog Otto d. Quade durch den unvertilgbaren Iiass seiner

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