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1 (1887)
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fer sowie das von seiner seligen Mutter ererbte Gut Borgärth im borgäsclien Kirch-spiel in Finnland, ancli Kellola bei Wyborg erhalten hatte.

Der dritte Bruder Bernhard Johann von Wrang eil, welcher sich in Kriegs-diensten befand, war mit Theilen im Gute Anniekfer, Metzekul undWiewekund ab-gefunden worden. Bei dieser Theilung trat letzterer sein Theil dem Bruder Reinholdvon Wrangeil ab, wogegen dieser wieder dem altern Bruder Bernhard Johanndas väterliche Erbgut und Dorf Wayfer übergab.

Die Wittwe hatte durch das Testament ihres Ehegatten, des Oberst Reinholdvon Wrangeil, ein Leibgedinge ausgesetzt erhalten, welches sie aber bei der jetzigenTheilung freiwillig aufgab, dagegen von ihren beiden Söhnen ein Deputat ausgesetzt er-hielt, welches in drei Last Roggen, drei Last Gerste, einer Last Hafer und einer TonneButter bestand. Ausserdem erhielt sie nach Abtragung aller Schulden die übrig geblie-bene Baarschaft mit Abzug von 2000 Reichsthalern, welche auf dem Dorfe Salle wallzum Besten der Söhne verblieben.

Die zwei Haken Landes von Metzekul und Wiewekund (Wehekunda) erhieltReinhold von Wrangell, sein Bruder Bernhard Johann behielt sich dagegen mehrereGerechtsame von den Besitzern des Gutes Lagena mit dem Dorfe Uddrias, der altenHoflage Waiwara mit Ausschluss des halben Dorfes Gross-Waiwara vor.

1672 verkauft Reinhold der Jüngere das Dorf Mustejöggi mit zwei Haken sammtden Dörfern Metzekul und Wehekunda mit zwei Haken, Türsell mit ein und einemhalben Haken, Perritz mit vier und einem halben Haken flu 1 3500 Reichsthaler seinemBruder Bernd Johann von Wrangell.

Von den väterlichen drei Hausplätzen zuNarwa erhielt die Wittwe einen Sitz,die beiden andern behielten die beiden Söhne zu gleichen Theilen nach dem Taxwerth.

In die in Finnland belegenen Güter, als Bogärd im Kirchspiele Borgä mit sech-zehn Skatt Landes und in das Gut Kelkola im Wyborgschen theilten sich die Brüder.

Die Stiefschwester erhielt am 14. Februar 1667 1000 Reichsthaler als Total-abfindung.

2. Heinrich von Wrangell,

Sohn von Reinhold (1), blieb 1646 in der Schlacht bei Bregenz als schwedischerHauptmann. ] )

8. Arvid (Ehrfried) von Wrangell,

Sohn von Reinhold (1), hatte beim Tode des Vaters Anniekfer im hallielschen Kirch-spiel in Esthland, sowie Bogärd und Kellola bei Wyburg geerbt, welche letzterenbeiden Güter von der Mutter herstammten.

Ueber sein Lebensende wird uns folgendes berichtet: Etwa im Mai 1654 kam erungebeten in den Hof des Christian Grönfeld in Nöllupbreesse, trieb dort allerlei Unfugund versuchte selbst den Grönfeld mit der Schusswaffe anzugreifen, was jedoch ein Fähn-rich verhinderte. Da alle Vorstellungen wegen seines Benehmens nichts halfen, solockte Grönfeld ihn auf sein Zimmer und forderte ihn auf, den nächsten Tag zu Pferde

*) Pufendorf, rer. succ. üb. 18, Nr. 32 p.