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Namen von Lieferanten, Kadetten, Offizieren und Beamten vor. Nur einige Persönlich-keiten sind darin genannt, die für unsere Forschungen von Wichtigkeit sind und imengsten Zusammenhange mit dem später genannten Peter (Andersson) von Wrangel,Freiherrn von Holm (Hälil) und Näs zu stehen scheinen; nämlich Carls ungenannteSchwester in Verbindung mit einem Herrn Rumhild in Schweden, sowie der MagisterSvantejon Björklund, Comminister in Nees (Näs) by Stockholm.
Auffallend ist es besonders, dass eine starke Correspondenz mit einem „Solliciteur"gepflogen worden ist, der als ein Rechtssucher fungirt. Bemerkenswerth ist noch, dassder Führer dieses Briefjournals alles chiffrirt geschrieben hat und die Uebersetzung erstin neuester Zeit gelungen ist.
Infolge der eingangs erwähnten Bitte wurden Ermittelungen zunächst im Kadetten-corps zu Berlin angestellt, deren Ergebnisse folgende waren:
1. Carl Heinrich von Wrangel, im Alter von 11 Jahren am 26. Februar 1772in das Kadettencorps gekommen, ist aus Eutritzsch bei Leipzig in Kursachsen gebürtig,verblieb in dieser Anstalt 6 Jahre und kam am 25. Februar 1778 in das preussiscke In-fanterie-Regiment von Anhalt (Nr. 43) zu Liegnitz als Fähnrich.
2. Dessen Bruder Johann August von Wrangel ist ebenfalls aus Eutritzschgebürtig und kam im Alter von 12 Jahren am 13. Februar 1775 in das Kadettencorps,starb aber schon am 4. April 1775 an der Schwindsucht.
3. Peter Samuel von Wrangel, Sohn des Oberst in schwedischen Diensten,war im Juni 1775 9y 2 Jahr alt und Kadet im grossen Potsdam'schen Militär-Waisenhause.Er verliess demnächst aber den Soldatenstand.
Weitere Forschungen in den alten Stammlisten des Regiments Graf Anhalt (Nr. 43)ergeben, dass Carl Heinrich von Wrangel aus dem Hause Lindeberg 1778 Fähnrichbei diesem Regimente war, aber in einem Alter von 32 Jahren 11 Monaten nach einerDienstzeit von 14 Jahren 5 Monaten aus den königlich preussischen Diensten schied undsich in seinem Entlassungsrevers d. d. Berlin den 12. September 1791 „Carl Baronvon Wrangel - ' unterschrieb.
Nun wurden zunächst die Taufregister von Eutritzsch durchforscht. Ein Geist-licher in Eilenburg in der Provinz Sachsen sandte folgende Notiz aus dem Kirchenbuchvon Torgau aus dem Jahre 1772: „Den 23. Juli ist zu Hänichen auf „Kugelberg" ge-storben Herr Peter Baron von Wrangel, Freiherr zu Holm und Näs (oder Nätz,ist nicht deutlich zu lesen), in Schweden hochbestallt gewesener königlich schwedischerOberstlieutenant, bei der Garde in Kopenhagen (?) ein Ehrenmann, so am 25. Juli inEilenburg standesgemäss zur Erde bestattet, den 16. August aber allhier (in Torgau)von der Kanzel abgekündigt worden, weil er einige Jahre lang hier (in Torgau) gewohnt."
Ein Geistlicher der sogenannten „Berg-Kirche - ' bei Eilenburg ergänzte obige Mit-theilung infolge fortgesetzter Forschungen durch nachstehendes: „Der besagte Baronvon Wrangel hatte bei der Cavallerie gestanden, war bei seinem Ableben 60 Jahre2 Monate weniger 5 Tage alt und soll, abweichend vom Torgauer Kirchenbuch, in der Stillezu Hänichen oder Hainichen beigesetzt worden sein. Es soll auch ein Leichenstein vor-handen gewesen sein, der aber 1867 nicht mein - existirte."
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