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1 (1887)
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Anhang znr Tabelle VIA.

Zweig in Niedersachsen und in Holland.

(Als niederländischer Adel von der Adelskammer im Frühjahr 1885 anerkannt.)

In welchem Zusammenhange dieser Nebenzweig der Freiherren zu Lindebergzu dem Stammhause steht, hat trotz der gründlichsten Nachforschungen leider bis jetztnoch nicht mit Bestimmtheit aufgeklärt werden können; doch darf man die Hoffnungdarauf nicht aufgeben, so lange noch gewisse Anhaltspunkte vorhanden sind, die zumZiele führen können. Wir werden in den nachfolgenden Blättern alle geschehenenForschungen erschöpfen und dadurch den Beweis liefern, dass dieser Nebenzweig mehrwie wahrscheinlich zu dem Stammhause der Freiherren zu Lindeberg gehört und dem-nach hier an richtiger Stelle eingefügt worden ist.

Im Jahre 1853 wandte sich der damalige königlich niederländische Lieutenanterster Klasse Wilhelm Freiherr von Wrangel zur Ermittelung seiner Vorfahren,daer fast gar keinen Anhalt für seine Abstammung besitze", an den in Berlin wohnendenGeneral der Cavallerie Friedrich Freiherr von Wrangel (XX 58).

Der Bittsteller konnte hierbei nur die Notizen geben, dass sein A^ater, mit NamenCarl, sich Baron von AA T rangel auf Lindeberg genannt habe, in Stockholm am 10. Sep-tember 17Gl geboren, und von seinem Wilhelms Grossvater, welcher schwedischerOberst gewesen, um das Jahr 1770 nach Berlin in das Kadettencorps gebracht worden sei.Auch machte er einige Mittheüungen bezüglich der militärischen Laufbahn seines A r aters,welcher später noch gedacht werden wird. Ferner brachte Wilhelm Freiherr vonWrangel vor, dass sein Vater das freiherrlich AVrangel-Lindebergsche Wappen geführthabe und er im Besitz seines Petschafts sowie eines von ihm hinterlassenen Stammbuches sei.

Was dieses Stammbuch anbetrifft, so ist es in Schweinsleder eingebunden und mehrals ein Briefjournal anzusehen, in welchem in der Zeit vom 23. Januar 1794 bis 27. April1796 während des Aufenthaltes Carls in Gent, Venlo, Duisburg, AVesel alle eingegangenenund abgefertigten Briefe täglich notirt worden sind. Unter den Persönlichkeiten, welche ge-nannt werden, kommen darin meist nur französische und holländische, aber wenig deutsche,